Bewusstseinserweiterung über Drogen oder Spiritualität
Viele Menschen streben danach, ihr Bewusstsein zu erweitern. Das gab es - glaube ich - schon immer. Indigene Völker haben auch schon Drogen dafür genutzt und mit der Hippiezeit begann dies vor allem auf junge Leute über zu schwappen und ist heute durchaus populär.
In der Spiritualität wird die Bewusstseinserweiterung im geistigen Bereich gesucht. Es muss doch noch mehr geben, als dieses Leben hier auf der Erde. Der Blick in Richtung Sternenwelt ist anscheinend ein menschliches Bedürfnis. In den letzten Jahren sind Engel und Krafttiere stark im Kommen und vielfach wird nach der eigenen Bestimmung gesucht. Diese Suche ist im Außen.
Jetzt komme ich wieder auf die Achtsamkeit zurück. Meiner Meinung nach ist diese Suche sehr einseitig. Das "Heil" liegt nicht in Richtung "Himmel" (Geist) - nicht umsonst leben wir auf einem Planeten (Materie) . Mit dem wir übrigens nicht sehr achtsam umgehen, was meiner Meinung nach auch mit dieser eingeschränkten Suche - im Außen in Richtung Bewusstseinserweiterung - zusammenhängt.
Achtsamkeit für Materie und Bewusstsein
Wie wäre es, wenn wir uns selbst erst einmal achtsam wahrnehmen? Wir sind Teil der Natur und damit auch im Reich der Materie angesiedelt. Als Menschen haben wir ein Bewusstsein geschenkt bekommen und damit andere Möglichkeiten als Pflanzen und Tiere. (Die suchen nichts, weil sie bereits gefunden haben.)
Unser Körper ist Materie und er ist mit Bewusstsein ausgestattet. Da sollten wir ansetzen. Mit allen Sinnen die Welt und uns selbst wahrnehmen könnte man in dem Sinne auch als Bewusstseinserweiterung bezeichnen.
- Wie bewusst erlebe ich meinen Körper?
- Was nehmen meine Sinne wahr?
- Wann spüre ich mich selbst wirklich?
- Was tut mir gut?
- Wieviel meines Tages erlebe ich bewusst?
- Was genieße ich in aller Ruhe?
All das ist Achtsamkeit. Achtsam mit mir selbst sein erweitert mein Bewusstsein über mich selbst und über mein Umfeld. Spüre ich mich selbst, kann ich achtsam für mich sorgen. In diesem Spüren bin ich lebendig.
Achtsamkeit schenkt mir Momente, in denen ich anwesend bin.
Alle andere Zeit, alles Suchen und aller Aktionismus ist eigentlich ungelebte Zeit. Lebenszeit dem Hamsterrad gespendet, für mich nicht erreichbar. Und das beziehe ich auch auf die spirituell Suchenden oder Praktizierenden, die Materie und damit den Körper (und so auch unseren Planeten) ausklammern.
Es geht nicht um die Befreiung aus dem engen Körperkleid sondern gerade um das achtsame und achtende Wahrnehmen unseres "Werk- bzw. Fahrzeugs" mit all seinen unzähligen Wundern!
Dies waren meine 10 Minuten für den Mittwochsquickie von , bei dem jeder mitmachen kann. Inzwischen wird dieses Community-Projekt von
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