Wie gesagt, fragt man die Pferdekutscher, werden diese sich auch ausgegrenzt fühlen. Am Ende wird sich neuere Technologie in jedem Fall durchsetzen, wenn sie Vorteile bringt.
Tatsächlich ist diese Ausgrenzung IMHO fiktiver Natur, da diese Leute sich selbstständig ausgrenzen. Gerade wenn man nach Südostasien blickt, kann man sehr viele ältere Menschen vorfinden, die sich nicht im geringsten damit schwer tun, Dinge wie Computer und Smartphones zu nutzen.
Haben die Senioren dort irgend etwas anders gemacht als unsere Senioren hier? Ja, wir sind eine Nation von Technologiephobikern bei denen alles verteufelt wird, was es früher nicht gab. Im Kern genauso wie in Mittelalter auch schon und etwas, was ich zutiefst befremdlich finde. Die Bedingung des eigenen Handys ist am Ende auch nicht wesentlich schwieriger als die eines Automaten.
Was den Einsatz von Arbeitskräften angeht... nun fast jeder der halbwegs human bezahlt wird, würde die Kosten enorm nach oben treiben. Es stimmt, dass es gerade hierzulande nur sehr wenige unqualifizierte Arbeit gibt. Wer aber z.B. in UK unterwegs war und diese Art von Arbeit dort mal näher erlebt hat, wird sicherlich zustimmen, dass es sehr weit einer erfüllenden Arbeit entfernt ist.
Dann doch lieber mit dem Smartphone und irgendwo Arbeit für diese schaffen, wo sie wirklich benötigt wird und etwas für die Gesellschaft bringt. Tatsächlich gehöre ich sogar eher zu den Freunden eines steuerfinanzierten Modells zumindest in den Großstädten, was die ganze Diskussion ohnehin et absurdum führen würde ;)
RE: ÖPNV: Aufschlag für Menschen ohne Smartphone