So es lässt sich nicht mehr leugnen: Wir sind langsam auf der Schlussgeraden für dieses Jahr. In einem Monat ist Weihnachten schon fast wieder rum und man bereitet sich mit seinen Lieben bereits auf den Jahreswechsel vor. Da diese Zeit bereits stressig genug ist, gibt es rechtzeitig von mir noch einige Friendly Reminder zum Wechsel! Noch ist immerhin Zeit um aktiv zu werden!
Freistellungaufträge
Der drohende Jahreswechsel bietet sich immer sehr gut an um noch einmal seine Freistellungsaufträge bei den Banken und Depots zu überprüfen. Nicht wenige Leute haben immer noch sehr hohe Freistellungsaufträge bei Ihren Banken aus der Zeit als die Zinsen sehr hoch waren. Während sie inzwischen die Einsicht gehabt haben, dass man sein Geld doch lieber ein wenig investiert, so bleibt oft der Auftrag liegen.
Ein häufiges Argument ist: Es bringt ja sowieso nichts! Das stimmt sogar. Unterm Strich spart man mit der Aktion nicht wirklich etwas, da man lediglich verhindert, dass das eigene Geld an das Finanzamt überwiesen wird, obwohl man dieses ohnehin am Ende mit einer Erklärung wieder bekommt. Da der Zeitpunkt zwischen der Erstattung und dem Steuerbescheid (je nach eigener Art es Einzureichen) aber durchaus zig Monate auseinander liegen, lohnt es sich durchaus. Also fix einmal die eigenen Konten durchgehen und checken, ob noch alles so ist wie es sein soll oder irgendwo größere ungenutzte Beträge gibt!
Aktienverkauf
Wirklich Steuern sparen kann man eigentlich bei Aktien nicht. Die einzige Möglichkeit seinen Gewinnen etwas entgegen zu setzen, sind nun einmal realisierte Verluste. Während ich grundsätzlich immer jemand bin, der die Leute ermahnt seine Aktien nicht zu verkaufen und zu halten, weil oft irgendwie doch ein Wechsel kommt... jeder hat in seinem Depot irgendwelche Unheilsaktien, die schlichtweg sich nicht so entwickeln wie sie sollten.
Gerade wenn ihr Euch so etwas zu Herzen nimmt, ist der Dezember immer eine gute Möglichkeit um noch einmal zu überlegen sich von diesen zu trennen. Durch das Realisieren des Verlustes, kann man sich von ihnen trennen und endlich einen Schlusstrich ziehen und gleichzeitig ein wenig Steuern "sparen", so dass der Abschied nicht ganz so schmerzhaft wird.
Zudem gibt es einige Depots, die für jede einzelne Position etwas in Rechnung stellen. Hat man irgendwo nur noch einen mickrigen Betrag, kann es sich auch lohnen sich von dem zu trennen.