Regierung beschließt 12h Tag/60h Woche
Vor nicht ganz 2 Wochen hat die WKO eine "Werbevideo" für die Arbeitszeitflexibilisierung gedroppt:
Abgesehen davon, dass es peinlich af ist, besteht auch ein sehr gutes Like/Dislike Verhältnis.
Bei nicht ganz 400k Views 600Likes und 17,5k Dislikes.
Mir ist klar, dass hier teilweise grundlos Panik gemacht wird, ich bin aber der Meinung, dass es arbeitstechnisch in die falsche Richtung geht.
Die Österreicher machen im EU-Schnitt relativ viele Überstunden(4-5h/Woche), warum ist das so schlecht?
Weil man sich nicht mehr auf die Kernkompetenzen konzentriert. Es werden Tätigkeiten gemacht die wahrscheinlich von Praktikanten übernommen werden könnten und somit mehr Arbeitsplätze geschafft werden könnten.
Dann begünstigt es den Arbeitgeber, in so fern, dass er die 11 bzw. 12 Stunde vielleicht nicht mit dem 1,5fachen auszahlt.
Es ist zwar angedacht, den Aspekt der Freiwilligkeit und keine Benachteiligung für die die es ablehnen, zu verankern, wir das aussieht bleibt abzuwarten.
Weiters ist fraglich warum, das Gesetz mit einem Initiativantrag(keine Begutachtung) durchgeschleust wird. Es gibt den Anschein, dass es nicht gscheid diskutiert werden will.
Dann muss man sich anschauen, wer davon betroffen ist, wer hat den größten Vorteil/Nachteil dadurch.
Gewinner sind dabei meiner Meinung nach, Männer die in einem "Normalarbeitsverhältnis(vollzeit und befristet)".
Verlierer sind Frauen, die sich um ein Kind kümmern müssen.
Es soll nicht in Kollektivverträge und Vertriebsvereinbarungen eingegriffen werden.
Dennoch müssen Zeitausgleich und die Ausbezahlung definiert werden.
Was sagt ihr dazu? Seid ihr davon betroffen?