Du kennst das bestimmt, dass man einer traurigen Person meist instinktiv ansieht, dass sie traurig ist. Sie bewegt sich einfach anders, denn nur durch diese Bewegungen kann sie überhaupt traurig sein.
Wie stark dieser körperliche Einfluss ist, kannst du ganz schnell testen. Stehe kurz auf. (Solltest du z.B. im Zug sein, gehe kurz aufs WC.)
- Stehe gerade hin und schaue mit einem gebeugten Kopf nach unten. Spüre kurz in dir nach, wie sich das anfühlt.
- Nun lächle, richte dich, während du tief einatmest, ganz auf und hebe den Kopf in eine waagerechte Stellung. Bleibe (mit deinem Lächeln) 20 Sekunden in dieser Stellung, wobei du ruhig und tief atmest. Wie fühlt sich das an?
Es hat noch nicht genug Wirkung? Klein Problem.
- Mache das Gleiche vor dem Spiegel und schaue dich an, wie du lächelst. Dies erhöht die Wirkung noch einmal.
Du willst es nochmals steigern?
- Dann sage dir nun ein Begeisterungswort, wie z.B. super oder spitze, sobald du mit deiner Bewegung „oben“ angekommen bist. Das kannst du auch gerne ein paar Male wiederholen.
Rechne die Zeit der Übung zusammen, so kommst du mit dem „aufs Klo gehen“ und der Bewegung auf vielleicht fünf Minuten. Ich denke, diese Zeit ist immer drin.