Ein Navigationsgerät benötigt, um auch funktionieren zu können, drei Informationen:
- wo du dich befindest
- die Zielkoordinaten
- Informationen über das Straßennetz, um die beste Route errechnen zu können.
Wie sieht es mit den Zielkoordinaten aus? Also: wo will ich hin?
Sind es bei dir wirklich Zielkoordinaten oder eher Wunschkoordinaten?
Wieder haben wir gegenüber einem Navi deutlich mehr Möglichkeiten. Auf der einen Seite können wir konkrete Ziele definieren. Zum anderen wird es wohl bei jedem von Euch so sein, dass Ihr Wünsche oft nicht zu einem Ziel verwandeln könnt. Dies fängt bereits an, wenn z.B. der eigene Körperbau nicht passend für den Wunsch ist. So wirst Du wohl z.B. nie ein Starpianist werden können, wenn deine Hände so klein sind, dass Sie kaum eine Oktave greifen können. (Für die Musiklaien unter Euch: eine Oktave ist z.B. von einem c zum nächst höheren oder tieferen c.)
Vielleicht wirst Du einwenden, dass man dann ja z.B. Cembalo lernen kann, wo die Tasten schmäler sind. Das ist eine sehr gut Idee. Denn oft klammen wir uns zu genau auf genau eine Vorstellung des Wunsches, um ihn in ein Ziel umwandeln zu können. Wir sind nicht bereit, auch nur ein klein wenig von unserem Wunsch abzuweichen. Schauen wir aber die Sache aus einer etwas größeren Entfernung an, merken wir schnell, dass wir uns dadurch nur selbst im Weg stehen.
Überlege, höre, sehe oder fühle in dich hinein, wohin Du möchtest. Lasse für die Definition deiner Zielkoordinaten auch alle deine Wünsche (ob realisierbar oder nicht) zu. Wandel sie, wenn möglich, in Ziele – oder versuche, mit ihnen Frieden zu schliessen, und ihnen die Macht zu nehmen, dich immer wieder mit negativen Gedanken zu belasten.
Punkt drei kommt in der nächsten Ausgabe.
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