Soll man sich denn überhaupt nicht mehr auf äußere Umstände verlassen?
Ich stelle immer wieder fest, dass es hierbei auf die Reihenfolge ankommt.
Gehe ich auf ein Ziel zu, so verändern sich mit jedem Stück des Weges auch mein Umfeld. Manches verschwindet (z.B. Freunde, die diesen Weg nicht mitgehen können oder möchten) und vieles kommt hinzu, wie z.B. neue Bekanntschaften, die ich nur wegen dieses Weges, in Richtung Ziel, gefunden habe. Oft kommen auch Umstände zusammen, die ich als fast mystisch bezeichnen kann – vielleicht auch, weil ich zuvor einfach nicht die entsprechende Wahrnehmung dafür hatte.
Ist der Start der Reihenfolge also „das Ziel anzuvisieren und loszuschreiten“, so kann ich mich sehr gut darauf verlassen, dass mich auch die Umstände auf diesem Weg unterstützen und mit ans Ziel bringen.
Möchte ich allerdings, dass die Umstände es mir erlauben, mein Ziel anzuvisieren und loszuschreiten, dann wird dies nicht funktionieren. Denn wie sollen die Umstände denn auch wissen, wohin ich möchte, wenn ich das selbst noch nicht weiß, und ich mich noch nicht einmal zum Losgehen entscheiden kann?
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