Danke für dein Foto deines Hundes.
Sonst hätte ich den coolen #tuestag von vielleicht gar nicht entdeckt. :-)
Und es ist ja eine leichte Aufgabe. :-)
Das ist Luna vor sechs Jahren. Da muss man sich doch einfach auf den ersten Blick verlieben. Oder? Meine Familie und ich haben es jedenfalls. Seit dem ist viel passiert und wir haben viel durch Luna gelernt .
Zuallererst haben wir Geduld gelernt, echte Geduld und keine zu große Erwartungshaltung. Denn sie entscheidet, wie schnell sie mir vertraut wenn ich sie z.B. frei laufen lasse. Wenn da was, irgendwo zu fressen rum liegt, habe ich keine Chance. Dann sind die Ohren zu und fressen ist angesagt. Labradore sind keine Einsteigerhunde, sagte uns die Trainerin nachdem wir sie geholt hatten. Labradore sind die einzige Rasse die kein Sättigungsgen haben und daher IMMER auf Nahrungssuche.
Was ich auch gelernt habe, ist meine Führungskompetenz immer wieder unter Beweis zu stellen. Selbst die Ruhe zu bewahren ist für mich dabei nicht immer leicht.
Wichtig ist, dass Luna wirklich RUHIG ist, bevor ich sie losrennen lasse. Nur so lernt sie, dass sie bekommt was sie möchte, wenn sie ruhig bleibt und abwartet. Wenn sie “wie auf heißen Kohlen” neben mir sitzt, und ich sie dann loslaufen lasse (also belohnst), wird sie dafür belohnt aufgeregt zu sein!
Labradore sind eine sehr dankbare, familienfreundliche Rasse, finde ich. Mein Enkel ist mit Luna groß geworden. Die beiden lieben sich über alle Maßen. Ben stellt das unmöglichste mit Luna an. Es ist mir eine Freude dabei zuzusehen. Luna hört meinem Enkel auf's Wort. Wie er das wohl macht?, frage ich mich neidisch. :-)