Natürlich darf der gemeine Einkaufsmichel niemals etwas über Macht- und Geldsysteme erfahren. Das ist auch der wahre Grund, der hinter der Entfernung des "Merkelbots" aus dem Einkaufscenter „Schöne Aussicht“ in Leißling steckt. Doch selbst wenn es dem einkaufenden Rentner mit dem Dampfhammer ins Gehirn geschlagen wird, nimmt er es nicht zur Kenntnis wie diese beiden Aussagen von Besuchern des Centers schön belegen:
"„Das ist doch Quatsch, diese Figur hat doch nichts mit Frau Merkel zu tun“, äußert sich beispielsweise Gerd Brosche (74) aus Mücheln. „Ich sehe eher, dass die Kunden bewusster einkaufen sollen, das hat doch vielmehr mit unserer Umwelt zu tun“, fügt seine Frau Antje (61) hinzu."
Obwohl die im Artikel der Mitteldeutschen Zeitung sichtbare Anmerkung des Künstlers, in welcher genau erklärt wird, was die Figur zeigen soll, direkt neben der Figur ausliegt, haben die beiden Osterhasen nichts davon kapiert. Oder sie trauen sich nicht, Kritik an der Allerheiligsten zu üben - beides fatal aber bezeichnend für die mainstreamgläubige Masse in diesem Lande.
"Der „Merkelbot“ sei eine Darstellung der Kanzlerin. Die Pyramide, die den Kopf darstelle, soll die Fremdsteuerung der Politik unseres Landes darstellen, ist in dem Schriftstück zu lesen, das er am Freitag den Figuren beilegte. „Es wird alles dafür getan, dass niemand die Grundsätze der Machtpolitik dieser Welt erfährt“, sagt der Künstler. Frau Merkel sei nur ein genutzter Politdarsteller oder eben ein programmierter und gut funktionierender Roboter." – Quelle: http://www.mz-web.de/24596550 ©2016