Almost twelve bloody years it took.....
But let's start at the beginning
In April 2011, I bought a game. Total War: Shogun 2. It's a turn-based strategy game where, in a nutshell, the goal is to gain supremacy in Japan in the Sengoku-Jidai.
The player chooses a samurai clan from the 16th century and must build it up piece by piece. In addition to the military, diplomacy and economy, the correct use of spies, negotiators and religious troublemakers plays a decisive role. The campaign is considered won when the player holds enough provinces and has won the position of shogun (~ ruler of all Japan).
All Total War games are based on this principle. Only the time, place and universe change. Besides Shogun, there are
- Rome(Europe/Africa 3rd century BC)
- Empire (Europe/America 18th century),
- Medieval (Medieval Europe, Africa, Middle East)
- Three Kingdoms (China, 190 years AD)
- Warhammer (Warhammer universe).
As a passionate gamer, I always play my games on the highest difficulty level. I'd rather be overchallenged than underchallenged. I love to cut my teeth on hard tasks. Then you really appreciate the success. On Legendary, you can't manually save and you can't give battle commands during battle when the game is paused. This means that a mistake cannot be undone because the game automatically saves AFTER every action. Walk into an ambush once and your main army is kaput. Then you can start again directly. Also, during battle, units have to be commanded in real time. So you can't pause, get an overview and then issue orders to each regiment at the same time.
But Shogun 2 fooled me. In all the other Total War series, I managed to play through the campaign on Legendary. But with Shogun, I just couldn't do it. Even with the strongest clans (Shimazu or Chosokabe) I didn't manage to complete this campaign successfully. At the latest, the division of the empire sealed my doom time after time.
For the reigning shogun always has the player in mind. With every victory, the player's fame increases and when he has taken a good third of all provinces, the shogun gets angry and calls all clans to war against the player. Even the allies and the vassals turn against the player within a very short time. What broke my neck the most was that my trade agreements fell apart and I had enormous economic problems, which meant that I could no longer maintain my armies.
Year after year I unpacked the game, tried my luck and failed.
This year I wanted to give the game another chance. Because I like the colour combination black/red and didn't want to play Shimazu/Chosokabe again, I decided on the Takeda. With this clan it is considered hard to win the campaign. But at least they have the advantage of a strong cavalry.
After 2-3 tries and restarts, I actually made it to the midgame. And this time I listened to some advice from a Total War forum. After I was able to take 15 provinces, I first "turtlet" and expanded my economy. That means I only held my territory and didn't expand it further so that the Shogun would leave me alone. That paid off. When I had built up a strong economy that could just about manage without trade revenues, I started to bring the whole of eastern Japan under my rule. This way I wanted to avoid a war on three fronts, because at least two fronts would be waiting for me in the centre of Japan.
Just as I had brought the east under my control, the Shogun called for the division of the empire and everyone turned against me. My armies were already ready and quickly advanced into enemy territory, bringing several provinces under my control. By installing vassal states, I provided myself with the necessary buffers for my armies to recover. So I slowly fought my way to Kyoto and, after an epic battle, captured the city with the best units at my disposal. With that, I was shogun.
A goal had been achieved. I then fought my way westwards bit by bit, taking province after province, until the Takeda forces finally dominated the entire country.
So now, after almost 12 years of ignominy, I have finally played through Total War Shogun 2 on Legendary difficulty.
That gaping hole in my gaming career that taunted me for years is finally closed. I am satisfied.
Do you know that feeling? Do you have a game that you loved to play but never mastered? That still bugs you years later? If so, I'm dying to know which game and which part of the game you're talking about. Tell me in the comments!
Deutsch
Fast zwölf verdammte Jahre hat es gedauert.....
Aber fangen wir vorne an
Im April 2011 habe ich mir ein Spiel gekauft. Total War: Shogun 2. Das ist ein rundebasiertes Strategiespiel wo es kurz gesagt darum geht die Vorherrschaft in Japan im Sengoku-Jidai zu erkämpfen.
Der Spieler entscheidet sich für einen Samurai Clan aus dem 16. Jahrhundert und muss ihn Stück für Stück aufbauen. Dabei spielt neben dem Militär, der Diplomatie und der Wirtschaft, der richtige Einsatz von Spionen, Unterhändlern und religiösen Unruhestiftern eine entscheidende Rolle. Die Kampagne gilt als gewonnen, wenn der Spieler genügend Provinzen hält und sich die Position des Shoguns(~ Herrscher von ganz Japan) erkämpft hat.
Nach diesem Prinzip sind alle Total War spiele aufgebaut. Es wechseln lediglich Zeit, Ort und Universum. Neben Shogun gibt es noch Rome(Europa/Afrika 3. vorchristliches Jahrhundert), Empire (Europa/Amerika 18. Jahrhundert), Medieval (Mittelalter Europa, Afrika, Mittlerer Osten), Three Kingdoms (China, 190 Jahre nach Christus) und Warhammer (Warhammer Universum).
Als leidenschaftlicher Spieler spiele ich meine Spiele grundsätzlich auf der höchsten Schwierigkeitsstufe. Ich werde lieber über- als unterfordert. Ich liebe es mir an harten Aufgaben die Zähne auszubeißen. Dann weiß man den Erfolg wirklich zu schätzen. Auf "Legendär" kann man nicht manuell speichern und es können auch keine Schlachtbefehle während der Schlacht gegeben werden, wenn das Spiel pausiert ist. Das bedeutet, dass ein Fehler nicht rückgängig gemacht werden kann, weil das Spiel automatisch NACH jeder Aktion speichert. Einmal in einen Hinterhalt gelaufen und deine Hauptarmee ist kaputt. Dann kann man direkt wieder neu anfangen. Außerdem müssen während der Schlacht die Einheiten in Echtzeit befehligt werden. Man kann also nicht pausieren, sich einen Überblick verschaffen und dann gleichzeitig Befehles an jedes einzelne Regiment verteilen.
Aber Shogun 2 hat mich zum Narren gehalten. In allen anderen Total War Reihen habe ich es geschafft die Kampagne auf Legendär durchzuspielen. Aber bei Shogun habe ich es einfach nicht geschafft. Selbst mit den stärksten Clans (Shimazu oder Chosokabe) habe ich es nicht geschafft diese Kampagne erfolgreich abzuschließen. Spätestens die Reichsteilung hat meinen Untergang Mal für Mal besiegelt.
Denn der amtierende Shogun hat den Spieler immer im Auge. Mit jedem Sieg steigt der Ruhm des Spielers und wenn er ein gutes Drittel aller Provinzen eingenommen hat, wird der Shogun sauer und ruft alle Clans zum Krieg gegen den Spieler auf. Selbst die Verbündeten und die Vasallen richten sich innerhalb kürzester Zeit gegen den Spieler. Dabei brach mir am meisten das Genick, dass meine Handelsabkommen in die Binsen gingen und ich somit enorme wirtschaftliche Probleme bekam, wodurch ich meine Armeen nicht mehr unterhalten konnte.
Jahr für Jahr habe ich so das Spiel ausgepackt, mein glück versucht und bin gescheitert.
Dieses Jahr wollte ich dem Spiel eine neue Chance geben. Weil ich die Farbkombination Schwarz/Rot mag und nicht schon wieder Shimazu/Chosokabe spielen wollte, habe ich mich für die Takeda entschieden. Mit diesem Clan gilt es als schwer die Kampagne zu gewinnen. Aber sie haben immerhin den Vorteil einer starken Kavallerie.
Nach 2-3 Versuchen und Neustarts schaffte ich es dann tatsächglich ins Midgame. Und dieses mal habe ich auf einen Rat aus einem Total War Forum gehört. Ich habe, nachdem ich 15 Provinzen einnehmen konnte, erstmal "geturtelt" und meine Wirtschaft ausgebaut. Das heißt ich habe mein Territorium nur gehalten und nicht weiter ausgebaut, damit mich der Shogun in Ruhe lässt. Das hat sich gelohnt. Als ich dann eine starke Wirtschaft aufgebaut hatte, die auch gerade so ohne Handelseinnahmen auskommen konnte, habe ich angefangen den gesamten Osten Japans unter meine Herrschaft zu bringen. So wollte ich einen drei Frontenkrieg vermeiden, denn in der Mitte Japan würden mich mindestens zwei Fronten erwarten.
Gerade als ich den Osten unter meine Kontrolle gebracht hatte, rief der Shogun die Reichsteilung aus und alle stellten sich gegen mich. Meine Armeen standen schon bereit und stach schnell ins Feindesland vor und brachte mehrere Provinzen unter meine Kontrolle. Durch die installation von Vasallenstaaten verschaffte ich mir die nötigen Puffer, damit sich meine Armeen erholen konnten. So kämpfe ich mich langsam bis Kyoto heran und nahm die Stadt nach einer epischen Schlacht mit den besten Einheiten, die mir zur Verfügung standen, ein. Damit war ich Shogun.
Ein Ziel war erreicht. Danach kämpfte ich mich Stück für Stück nach Westen vor und nahm Provinz für Provinz ein, bis die Truppen der Takeda schließlich das gesamte Land beherrschten.
Ich habe jetzt also endlich, nach fast 12 Jahren der Schmach Total War Shogun 2 auf der Schwierigkeitsstufe "Legendär" durchgespielt.
Diese klaffenden, mich jahrelang verhöhnende Lücke in meiner Gaming-Karriere ist endlich geschlossen. Ich bin zufrieden.
Kennt ihr dieses Gefühl? Habt ihr ein Spiel, das ihr gerne gespielt habt, aber dass ihr nie gemeistert habt? Das euch auch nach Jahren immer noch fuchst? Falls ja, brenne ich darauf zu erfahren, um welches Spiel und welche Stelle im Spiel es sich bei euch handelt. Erzählt es mir in den Kommentaren!