Das Problem fängt schon beim Verschenken der Bitcoin im Wert von 1000 € an. Die 100 Freunde müssen die Bitcoin im Wert von 10 € die sie von dir bekommen haben versteuern, sofern sie andere derartige Geldzuflüsse haben die 440 € übersteigen. Angeben müssen sie die Schenkung, egal ob Steuer anfällt oder nicht.
Kriegst du die 100 Bitcointeile wieder zurück, was dann 2500 € wert ist, zahlst du nochmal Steuer dafür.
Sobald du Kryptowährungen untereinander tauschst, zählt das für das Finanzamt genau so wie wenn Krypto in Fiat getauscht wird.
Der beste Rat zu der ganzen Problematik die ich bis jetzt gehört habe ist, dem Finanzamt den Gesamtgewinn des Jahres anzugeben. Wenn du mal anfängst dem Finanzamt alles detailliert aufzuschlüsseln, kommst du nur in Teufels Küche. Das Finanzamt ist mit einer Schätzung zufrieden was du dieses Jahr verdient hast und folglich nächstes Jahr verdienen wirst. So kann es eine Steuervorschreibung machen die du gleich mal vorschießen mußt und das Finanzamt ist zufrieden mit dir.
RE: Bitcoin und Steuer bei privatem Transfer?