Gold als Masstab für Geldmengenausweitung - Bildquelle - pixbay
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Gold und Silber als Vertreter von gutem Geld, so wie alle metallischen und kataklysmusresistenden Metalle, sind weiterhin massiv unterbewertet. Dieser Schluss ist durch Betrachtung der Geldmengenentwicklung klar zu erkennen.
Vor 11 Jahren berechnete ich unter der Annahmen eines jährlichen 4 prozentigen Kaufkraftverlustes in Fiatmoney ein Ziel von über 20000 Dollar je Unze des Edelmetalls - auf Basis einer Zeitreihe die 175 Jahre bis in die Anfänge des 18 Jahrhunderts zurückreichen als die Unze Gold noch bei 20.67 USD je Oz notierte.
Inzwischen sind mit Blick auf die Datenreihen über die letzten 186 Jahre bei Annahme einer 4 prozentigen Güterpreisinflation Kurse jenseits von 30000 Dollar/Euro als fairer Wert zu diskutieren, sofern man Gold als einzigen Geldmasstab für Inflationbewertung nimmt. Dies ist freilich eine sehr konservative Schätzung, da hierbei die Geldmengenentwicklung durch die privaten Banken als Masstab für den fiatkorrellierten fairen Wert ausser Acht gelassen wird.
Diese Geldmengenentwicklung aus privater Geldschöpfung kann zwischen 10-15 Prozent pro Jahr veranschlagt werden - möglicherweise in Zeiten von QE Programmen ist dies auch wesentlich mehr.
Um den Geldmengenwert von Gold und Silber zu berechnen ist daher die im Umlauf befindliche Geldmenge von enormer Relevanz und nicht wie allgemeinhin angenommen die Güterpreisinflation.
Legt man über die Zeit auf Basis des Goldpreises zum jeweiligen Bezugszeitpunkt die Geldmengenentwicklung über die Jahre fest, dann liegt der faire Wert von 1 Unze Gold im Vergleich zu Fiatmoney ein vielfaches höher.
Unterstellt man dass die Geldmengenausweitung über die letzten 186 Jahre bei jährlich im Schnitt 10 Prozent lag, dann müsste eine Unze Gold auf eine Geldmenge von rund 40 Milliarden Dollar kommen. Dies kann aber so nicht stehen gelassen werden, da erst ab 1971 die Entkoppelung des Goldes vom Dollar erfolgte und nicht bereits vor 186 Jahren.
Der Bezugszeitrahmen zur Nixon Entscheidung beträgt somit im Jahre 2021 50 Jahre. Auf Basis von 35 Dollar je Unze wäre bei einer jährlichen Geldmengenausweitung von 15 Prozent der faire Wert je Unze Gold bei ca. 38000 Dollar zu veranschlagen. In 10 Jahren würde bei gleichbleibenden Status quo zur Geldmengenentwicklung der Geldmengenkorrelierte Wert je Unze Gold bei rund 133426 USD/EUR liegen.
Ähnliche Berechnungen können dabei auch für Silber gemacht werden, welche ebenfalls auf eine signifikante Unterwertung von Silber schliessen lassen.
Für den Euro kann ebenfall solche Geldmengen korrelierten Annahmen für den Goldpreis aufgestellt werden.
Nehmen wir beispielsweise den Geldwert einer Unze Gold (stellvertretend auch für Silber) so kann rückwirkend zum 1. Januar 1999, der Einführung des Euros als Buchgeld unter der Annahme einer jährlichen Ausweitung der Geldmenge von 10 Prozent durch private Geldschöpfung ein Geldmengen korrelierte Goldwert von rund 2123 Euro attestiert . Dies ist freilich eine konservative Schätzung von mir.
Verwende ich eine jährliche Geldmengenausweitung von 15 Prozent für den Geldwert von gutem Geld so steigt der innere Werte einer Unze auf über 5400 Euro je Unze zum gegenwärtigen Zeitpunkt und dabei bezieht sich dies nur auf einen aktuellen Zeitraum von 21 Jahren unter der Annahme das der Bezugspreis einer Unze 1999 nicht bereits manipuliert war. Realistisch dürfte daher eher ein höherer Bezugspreis Anwendung finden - der inditkativ aus dem Hoch aus 1980 bei 895 USD abgeleitet werden kann.
In 10 Jahren müsste der Goldpreis bei einer weiteren Ausweitung der Geldmengen von 15 Prozent pro Jahr bereits einen Geldmengen korrelierten Wert von rund 21835 Euro haben - je Unzen freilich. Dies wäre in etwa eine Verzehnfachung sofern man einen Bezugskurs bei 287 Euro zum 1. Januar 1999 dem Tag der Euroeinführung annimmt.
Gehe ich davon aus, dass der faire Wert je Unze Gold 1999 bereits dreimal höher lag als der manipulierte Marktpreis - sprich beziehe ich als Referenzwert für den Geldwert 1 Unze Gold den "Fingerzeig" des Marktes aus dem Jahre 1980 und wende die 895 USD/Euro je Unze von damals auf die letzten 21 Jahre an so müsste bei einer jährlichen Geldmengenausweitung von 15 Prozent der Geldmengenkorrelierte Wert je Unze Gold bei 16846 Eurofür die letzten 21 Jahre liegen und in 10 Jahren bei fortgesetzter Geldschöpfung durch Privatbanken etc bei dann über 68000 Euro je Unze.
Sollte diese Annahme stimmen, dann sind Geldmengen korreliert sowohl Gold als auch Silber massiv unterbewertet.
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