Ötzi - Bildquelle: Pixabay USA
Liebe Freunde des Friedens, der Freiheit, der Liebe und des Glücks,
liebe Mitleser,
der Mann, der aus dem Eis kam und auf den Gipfeln der Alpen gefunden wurde hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Als er lebte muss es auf der Erde um einiges wärmer gewesen sein als heute - trotz niedrigeren Kohlendioxidgehaltes in der Atmosphäre. Denn der Klimawandel ist kein Produkt des Menschen, sondern unterliegt gänzlich anderen Einflüssen - auch wenn die Erde an einer schweren Krankheit namens homo sapiens leidet.
Der folgende Beitrag von mir erschien bereits vor mehr als sechs Jahren und beschäftigt sich mit Ötzi aus dem Gletscher und der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass dieser an Borreliose litt, einer durch Zecken übertragenen Infektionserkrankung. Viel Spaß bei der Lektüre...
Ötzi hatte Borreliose
Dies ist das Ergebnis von wissenschaftlichen Untersuchungen, welche unter anderem Borrelien DNA bei dem vor mehr als 5200 Jahren verstorbenen Mann aus dem Eis fanden, der auch nach seinem Tod einiges noch hat über sich ergehen lassen müssen, ehe die Bedeutung seiner Entdeckung erfasst wurde.
So brach man ihm bei der Bergung noch am Berg die Hüfte, zerbrach auch den Bogen, der bis dahin mehr als 5200 Jahre unversehrt im Eis überdauert hatte und zu guter letzt brach ein Bestatter ihm im Tal noch den Arm, was darauf schliessen lässt, dass überhaupt bei Verstorbenen inzwischen heutzutage bei den Bestattern nicht gerade mit der entsprechenden Würde vorgegangen wird.
Erst als man einen Prähistoriker kurz vor der Bestattung durch die Gerichtsmedizin zu Rate zog, wurde erkannt, welche Bedeutung der Fund für die Erforschung der frühen Menschheitsgeschichte hat. Die Entdeckung von Borrelien DNA bei einem so lang verstorbenen Menschen ist bislang der älteste Nachweis einer Borrelieninfektion bei einem Menschen.
Spiralbakterien (Spirochäten) der Gattung Borrelio burgdoferii unterm Mikroskop - Credits: CDC
Es ist allerdings davon auszugehen, dass schon vor Zeiten von Ötzi Borrelien in Zecken Humaninfektionen verursachten. Die Existenz von Zecken in Bernstein reicht zurück bis in Zeiträume von rund 50 Millonen Jahren vor unserer Zeit.
Ötzi, wie er im Volksmund genannt wird, starb allerdings nicht an einer Borreliose, sondern an den Folgen eines Gewaltverbrechens.
Borreliosebakterien werden in aller Regel durch Zeckenstiche übertragen. Darüber hinaus können, was vielen Humanmedizinern kaum bekannt ist, auch weitere Krankheitserreger durch den Stich einer Zecke auf den Menschen übertragen werden. Bekannter Vertreter solcher Infektionen ist sicherlich das FSME Virus, für dass es eine Impfung gibt.
Für alle anderen Zeckenübertragenen Infektionserkrankungen ist bis heute keine Impfung verfügbar.
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Quellen:
1. Artikel über Ötzis Borreliose
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