Short Selling verstößt gegen den Grundsatz von Treu und Glauben - und ist, wenn es ohne Einverständnis des Besitzers der Aktien erfolgt - nach meinem dafür halten sittenwidrig und grundsätzlich in Frage zu stellen, da es die finanzielle Freiheit dessen beschädigt, dessen Aktien man ohne sein Wissen an wen auch immer weiter verleiht.
Abgesehen, davon, dass Shortselling Ausdruck von Destruktivismus ist und vermutlich viele gute Ideen der Menschheitsfamilie schon ruiniert hat.
Moral-ethisch halte ich nicht viel von Shortsellern - da sie selber etwas verkaufen, was sie nie selber besessen haben und denen ich auch nie erlaubt habe sich bei mir etwas unentgeltlich zu leihen um damit Schindluder aus der Not anderer zu schlagen.
Wer Profite aus der Not anderer zu schlagen versucht handelt im höchsten Maße moralisch ethisch verwerflich, was aber zum Sozialismus und seine Bigotterie passt.
Wenn Du deinen eigenen Besitz veräusserst, dann ist das deine freie Entscheidung - veräusserst Du aber den Besitz eines anderen ohne sein Einverständnis, dann endet die Freiheit, weil sie eben die finanzielle Freiheit dessen beschädigt, dessen Besitz du vorher dazu genutzt hast um eine Profit aus der Not der anderen zu schlagen.
Das ist zutiefst sittenwidrig und nicht unbedingt Ausdruck einer liberalen Einstellung, welche die Freiheit des anderen - selbst wenn ich ihn nicht kenne - respektiert - und dies betrifft ebenso seinen Besitz.
Der ganze Schmuh mit Clearing Stellen wird am Ende meines Erachtens ebenfalls von der Bildfläche verschwinden.
Die große Abrissbirne des Finanzsystems wird auch vor diesen nicht Halt machen. Da wird am Ende alles in Frage gestellt werden.
Die ganzen Papierwetten sich in nichts auflösen...
Bin ein großer Freund von der KISS Regel - je einfacher ein System umso besser.
Kompliziert wird es nur, wenn der Geldsozialismus herumfuhrwerkt, wo es im Grunde ganz einfach ist.
Beste Grüße und viel Glück mit Deinen Clearing Stellen...
!BEER
RE: Gold, Staatsanleihen und Bitcoin als Krisenwährung? - Nein! Cash ist King