Seit die neue DSGVO in Kraft trat, ist Indiecritic.de down. Verschwörungstheoretiker befürchten einen Zusammenhang - und haben damit recht. Ich habe die Seite unerreichbar gemacht.
Was zuletzt geschah
Gerade in den letzten Wochen kam es zum regen Austausch unter manchen Beiträgen. Ich habe mir immer wieder gern die neuen Kommentare zu bspw. meinem Beitrag zu Enemy durchgelesen. Umso schwerer fiel mir dadurch, Indiecritic.de zu beenden. Ich darf wohlgemerkt weiterhin das restliche Jahr Domainkosten zahlen, weil (mein) Provider offenbar keine Lobbyarbeit leistet, also versucht gegen kranken Regulierungswahn aktiv und laut vorzugehen.
Was ist Steemit?
Für die, die hier zum ersten mal auf Steemit sind: Steemit ist eine blockchainbasierte Plattform. Was geschrieben ist, kann nie mehr entfernt werden - nach 7 Tagen wird alles Teil der Blockchain. Keine EU und kein Bürokrat kann was dagegen tun. Besonders interessant dabei ist, dass Likes tatsächlich etwas wert sind. Liket ihr einen Beitrag, bekommt der Autor Geld. Guter Content wird also direkt belohnt!
Was ist Indiecritic?
Für die, die zum ersten mal von Indiecritic lesen: Indiecritic ist/war ein Filmkritikblog, der sich hauptsächlich mit Filmen abseits des Mainstreams und Blockbusterkino beschäftigt hat. Filme, die dort vorgestellt, analysiert und/oder kritisiert wurden waren zum Beispiel Enemy, Another Earth, Die dunkle Seite des Mondes, The Witch, It Follows uvm.
Viele Beiträge werden hier mit der Zeit neu erscheinen. Außerdem habe ich vor, Indiecritic neu zu beleben und wieder neue Beiträge zu schreiben.
Die Vergangenheit
Neue Beiträge gab es schon eine ganze Weile nicht mehr. Das hat teilweise damit zu tun, dass ich mir nur noch selten Filme ansehe, die ich nicht schon kenne. Zu oft habe ich mir schlechte Filme angesehen und Zeit verschwendet - oft sogar auch Geld. Als es irgendwann zur Norm wurde, dass ich bei Sneak Previews schon am Anfang des Films hoffte, dass er unter 90 Minuten bleibt und ich dann die vollen 120 Minuten abwägte, ob ich jetzt lieber rausgehen, die Zeit sinnvoller nutzen und auf eine leere Wand klotzen sollte, hatte ich keine Lust mehr auf Filme. Auch viele Filme, die mir zugeschickt wurden, waren oft so öde, dass ich sie nicht mal vorgestellt habe.
Die Zukunft
Ich denke, dass der Fokus in Zukunft nicht darauf liegen wird, neue Filme vorzustellen, sondern gute Filme neu zu beleuchten. Ein Aspekt wird sein, Filminhalte aus libertärer Perspektive zu analysieren.