
Gestern habe ich ein Buch zu lesen begonnen, dass den Titel „Die Kraft strahlender Gesundheit“ trägt. Der Autor ist kein anderer als der japanische Arzt Dr. Shioya, der weit über 105 Jahre ohne jegliche Krankheit oder Anzeichen von Senilität geworden ist. Bemerkenswert an dem Autor ist, dass er selbst der beste Beweis für seine Methoden war und darüber hinaus Medizin studiert hat, und lange sogar selbst eine eigene Klinik in Tokio hatte. Anders als viele andere Autoren dieser Heilsmedizin, lebte Dr. Shioya nach seinen eigenen Prinzipien und erbrachte somit den besten Beweis der Wirksamkeit seiner Methoden. Seine Kindheit war mit vielen Krankheiten durchzogen, er stand einige Male sogar kurz vor dem Tod. Er selbst spricht davon, dass ein von Kindheit auf gesunder Mensch, der mit besseren Voraussetzungen als er geboren wurde, leicht 125 Jahre alt werden würde, wenn nicht sogar 150. Das sind natürlich starke Behauptungen, dachte ich mir. Der Autor legt dabei seine Grundstein aller Überlegungen auf den Sauerstoff.
Konkret behauptet er, dass die meisten Menschen an Sauerstoffmangel leiden. Der Mensch kann 3 Tage ohne Wasser überleben, ohne Nahrung sogar eine Woche, und selbst dann stirbt der Körper nicht sofort. Ohne Sauerstoff kann der Körper aber nicht länger als 5 Minuten überleben, ehe der Hirntod eintritt. Der ausgebildete Arzt und Buchautor versteht daher nicht, warum sich die Wissenschaft nicht viel mehr auf den Sauerstoff konzentriert, da dieser ja kurzfristig viel wesentlicher für das Überleben ist, als bereits aufgezeigte andere Faktoren. Tatsächlich ist der Sauerstoff bisher wenig bis fast gar nicht erforscht. Es gibt zwar aus eigener Erfahrung medizinische Messgeräte, die die Sauerstoffsättigung im Blut anzeigen, ob mit diesem Sauerstoffgehalt aber auch wirklich alle Zellen mit Sauerstoff versorgt werden können, ist zweifelhaft.
Der Autor belegt seine Erkenntnisse auch gleich mit einer eigenen Geschichte. Demnach wollte er immer den Mount Everest mit eigenen Augen erblicken, und begab sich dafür mit einer Gruppe zu einem Zwischenlager, von dem man den größten Berg der Welt sehen konnte. Mit stolzen 74 Jahren war er mit Abstand das älteste Gruppenmitglied und erkrankte erstaunlicherweise als einziger von 16 (!) Personen nicht an der Höhenkrankheit, obwohl er sich im Vergleich zu anderen viel mehr verausgabt hatte. Er erklärte sich dieses Phänomen damit, dass seine Körperzellen viel mehr Sauerstoff gespeichert hatten, als die seiner Gruppenmitglieder. Vor diesem Ereignis praktizierte er schon 30 Jahre seine eigenen Atemübungen, um alle seine Zellen mit Sauerstoff zu versorgen.
Er führte den Grund fast aller Krankheiten auch auf den Sauerstoffmangel in den Zellen zurück, da diese dann nicht richtig funktionieren würden und somit sehr viel anfälliger für Krankheiten seien. Als erste Aufgabe an seine Leser gab er die Anweisung, bewusst über den Tag hinweg, tief ein- und auszuatmen. Mich fasziniert dieses Buch jetzt schon sehr, obwohl er noch nicht auf die konkreten Techniken eingegangen ist, die aber im Laufe des Buches noch kommen. Ich werde euch auf dem Laufenden halten, werde insbesondere dann einen Artikel über seine eigens entwickelte Bauchatemtechnik verfassen.