Isabella Klais / Aufbruch - Wir für Deutschland!
Zunächst einmal eine Klarstellung: Ich bin kein Experte auf dem Gebiet des Klimawandels - nur ein urbaner Zeitgenosse, der einige Beobachtungen macht. Wissenschaftlich belegen kann ich nichts; aber auch die Wissenschaft kann die Empirik nicht ausblenden.
In meiner Kindheit bildeten sich im Winter noch Eisblumen an den Fenstern. Ich habe schon lange keine mehr entdeckt.
Wärmegrade von 40° wurden in den Sommermonaten in unseren Breitengraden früher nie erreicht. So 28° waren in der Regel der Höchstwert.
Die Ornis bot ein sehr viel variantenreicheres Bild. Auch die Anzahl der Vögel ging erkennbar zurück - visuell und auditiv.
Wohlgemerkt, ich bin ein Stadtmensch. Auf dem Lande dürften sich noch weitaus dramatischere Veränderungen erschließen.
Unter Patrioten wird der Klimawandel gerne angezweifelt, weil die These vom Klimawandel auch von unpatriotischen Kreisen vertreten und zum Teil unseriös instrumentalisiert wird (Migrationsgrund).
Patriotismus will per definitionem das Beste für das eigene Land. Daher verbietet sich unreflektierte Fundamentalopposition. Ob etwas richtig oder falsch ist, kann man nur bedingt anhand der Verfechter einer These beurteilen. Man darf sich die eigene Suche nach Erkenntnis nicht verstellen.
Oft wird als Argument gegen das Vorliegen eines Klimawandels angeführt, auch früher in grauer Vorzeit habe es schon klimatische Veränderungen gegeben; diese seien daher als Normalität naturgegeben hinzunehmen. Dieses Argument bejaht aber gerade implizit den Klimawandel. Davon abgesehen, hilft uns im Hier und Jetzt herzlich wenig, was sich vor Jahrhunderten ereignet hat. Es exculpiert auch nicht für eventuelles Fehlverhalten, das natürliche Veränderungen negativ verstärkt.
Wir sollten die Problematik ergebnisoffen angehen und sie kompetent besetzen.
Wir punkten nicht damit, wenn wir uns dieser Herausforderung nicht stellen und das Feld den Pseudo-Ökologen von den Grünlingen überlassen, bei denen diese wichtige Frage denkbar schlecht aufgehoben ist. Grün ist nur noch die Farbe ihrer verlogenen Plakate. Sie gefährden mit Windrädern Natur und Menschen. Sie opfern städtische „grüne Lungen“ zur Ansiedelung immer weiterer Invasoren. Sie befürworten die Zubetonierung der Landschaft mit Wohnkasernen.
Die Gelblinge sind auch nicht eben zum Umweltschutz berufen. Als Berufslobbyisten lassen sie sich gerne mal meistbietend kaufen. Gerade hat dies wohl die Jägerschaft geschafft.
Bei der CDU hat sich der dreimal akademisch gescheiterte Paul Ziemiak durch seine dämlich-geschmacklose Kritik einer jungen Umweltaktivistin grauenvoll blamiert.
Der rote Rest frönt dem Totschlagargument „Arbeitsplätze“. Das bedeutet im Klartext: lieber krank oder gar tot als umgeschult!
Die Fronten bei der Umweltthematik scheinen eher zwischen den Generationen, als zwischen den politischen Richtungen zu verlaufen.
In der Schweiz hat sich dieser Tage die linke Simonetta Sommaruga (links-typisch mit abgebrochener Ausbildung) böse als korrupter Umweltfeind entlarvt. Sie beteiligte sich an der Torpedierung einer Initiative junger Aktivisten gegen die Zersiedelung des Landes. Ein kleines Land kann sich dies kaum leisten; vor allem aber kann es sich keine Ignoranten in der Politik gestatten.
Auch wir sollten uns diesen „Luxus“ nicht gönnen.
Grüner als Grün (die Umwelt schützend), schwarzer als Schwarz (Werte lebend), gelber als Gelb (Freiheit verteidigend) und roter als Rot (soziale Verantwortung praktizierend). Das ist gelebter echter Patriotismus.
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/wissenundtechnik/koalas-in-gefahr-stirbt-das-faulste-tier-der-welt-aus/ar-BBTtwFh?ocid=spartandhp#image=BBTtk1G|12
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/klimaaktivistin-cdu-generalsekretaer-ziemiak-erntet-harte-kritik-fuer-spott-ueber-greta-thunberg/23972010.html?ticket=ST-1442216-NYO0N2bNC0AnAqTIcE13-ap6