Isabella Klais / Aufbruch - Wir für Deutschland!
Seit seiner Aufnahme in die Vereinten Nationen fungiert Deutschland als loyales und verläßliches Mitglied dieser Organisation, deren Aktivitäten es als tragende Säule mit einem Finanzierungsbeitrag an dritter Stelle (nach den USA und Japan) unterstützt. Anders der größte Beitragszahler USA, der auch als größter Schuldner bei den Vereinten Nationen in der Kreide steht, da er Beiträge in erheblichem Umfange zurückzuhalten pflegt, um politische Ziele zu erzwingen, entrichtet Deutschland seine Zahungen stets pünktlich, vollständig und unkonditioniert.
Deutsches Militär beteiligt sich an zahlreichen Friedensmissionen unter VN-Ägide.
Dieser Leistung Deutschlands steht keine adäquate Gegenleistung der Vereinten Nationen gegenüber. Ganz im Gegenteil!
Bei den ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen am Katzentisch zu sitzen (wie bei den Verhandlungen mit Iran), statt dort selbst seinen Platz als ständiges Mitglied einzunehmen, ist jämmerlich. Als drittgrößter Beitragszahler der Vereinten Nationen finanzieren wir, was andere beschließen, ohne Mitspracherecht. Gerade die kostenintensiven Militäreinsätze werden aufgrund eines Mandates des Sicherheitsrates eingesetzt, wo Deutschland weder über Sitz, noch Stimme verfügt. Mit unserem finanziellen Gewicht aber könnte eine andere Position durchgesetzt werden. Da könnte man doch durchaus mal vom "großen Bruder" lernen, wie man das erfolgreich anstellt. Stattdessen antichambriert Deutschland schon seit Jahrzehnten ergebnislos in dieser Sache und zieht keine Konsequenzen daraus. Eine erbärmliche Fehlleistung deutscher Diplomatie!
Deutsch fungiert - anders als Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Arabisch und Chinesisch - nicht als offizielle Amtssprache der Vereinten Nationen, weswegen für Deutschland zusätzlich zu seinem hohen Mitgliedsbeitrag Übersetzungskosten in beträchtlichem Umfange anfallen.
Mitfinanziert werden von Deutschland Elaborate wie der VN-Bevölkerungsplan, der den deutschen Interessen geradezu diametral zuwiderläuft. Ausgearbeitet von VN-Ausschuß für Bevölkerungsfragen, redet er einem Bevölkerungsaustausch in Zentraleuropa durch Migration das Wort.
Der derzeitige Generalsekretär hat in seiner vormaligen Funktion als Flüchtlingsbeauftragter der Vereinten Nationen systematisch deutsche Interessen sabotiert.
Besonders grotesk mutet an, daß die Vereinten Nationen ihren drittgrößten Beitragszahler, Deutschland, in ihrer Charta als „Feindstaat“ aufführen.
Da die Vereinten Nationen in keiner Weise mehr ihrem Auftrag als Wächter über Frieden und Menschenrechte gerecht werden, liegt die Mitgliedschaft in dieser Organisation nicht mehr in Deutschlands Interesse.
In internationalen Konflikten spielt sie keine Rolle. Sie wird ignoriert und ggf. nur zur formalen Rechtfertigung von Aggressionen instrumentalisiert. Wenn es opportun erscheint, beschafft man sich ein Mandat der Vereinten Nationen, für dessen Umfang und Grenzen man sich jedoch schon nicht mehr interessiert. So werden Völkerrechtsverletzungen formal legalisiert. Besonders die USA bedienen sich gerne dieses Mittels.
Eine Realsatire der besonderen Art stellt die Wahl Saudi-Arabiens, des schändlichsten Menschenrechtverbrechers und Terroristenförderers, in den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen dar. Zusätzlich betraute man diese Schurken, bei denen Frauen rechtlos gestellt sind, mit dem Vorsitz des Frauenrechtsausschusses.
Dies zeigt, daß die Vereinten Nationen ihre Dienste dem Meistbietenden käuflich zur Verfügung stellen. Von ihren noblen Postulaten ist nichts mehr geblieben.
Diese Organisation hat ihre Autorität verspielt und ihre Daseinsberechtigung verloren. Da Reformen keinen Erfolg mehr versprechen, bleibt ein Austritt Deutschlands die einzige Option.
http://www.un.org/esa/population/publications/migration/execsumGerman.pdf