Isabella Klais / Aufbruch - Wir für Deutschland!
Frage: Darf der Vermieter vorschreiben, die Haustür nachts abzuschließen?
Gegenfrage: Sind Mieter inzwischen so dämlich, daß sie außer einer Bleibe auch noch einen Verstand mitmieten und das Denken auslagern müssen? Dann sollten sie es eigentlich begrüßen, wenn der Vermieter an ihrer Stelle denkt, anstatt sich darüber zu beschweren, daß sie nicht Opfer ihrer Dummheit werden dürfen.
Die eingangs gestellte Frage beschäftigte schon mehrere Gerichte und wurde allen Ernstes unterschiedlich beurteilt.
Einige Gerichte meinten, einem stets offenen Fluchtweg sei Priorität einzuräumen.
Dabei hätte eine Gefahrenwahrscheinlichkeitsabwägung nur zu einer möglichen Entscheidung geführt. Was ist wohl eher zu erwarten: daß die unverschlossene Tür nachts unerwünschte Besucher anlockt oder daß ein Feuer ausbricht? Um zur richtigen Lösung zu kommen, braucht man weder ein Prophet, noch ein Statistiker zu sein. Der gesunde Menschenverstand und ein Minimum an Lebenserfahrung weisen den Weg. Selbst bei Ausbruch eines Feuers dürfte der Griff zum Schlüssel noch möglich sein. Im Zweifel frage man die Versicherungen. Offenbar aber sind die um sich greifende Vollkaskomentalität und die Hasenfüßigkeit in Deutschland schon so weit gediehen, daß man quasi aus Angst vor dem Tode Selbstmord begeht. In Zeiten wie diesen kommt der Tod auch ganz schnell mal von außen durch die Tür.
Die Ehre der Gerichte, deren Urteile zu Gunsten der Mieter ergingen, ist nur noch dadurch zu retten, daß man ihnen wohlwollend unterstellt, sie hätten den Überfluß an Idioten in Deutschland dezimieren wollen, der inzwischen das Maß des Erträglichen schon lange überschritten hat. Daß immer mehr Zeitgenossen sich außer Stande befinden, ihre Obliegenheiten selbst vernünftig wahrzunehmen, ist schon schlimm genug; daß sie sich jedoch auch noch derer erwehren, die in ihrem Interesse handeln, grenzt an Debilität. Die sich häufenden Angriffe auf Sanitäter, Ärzte und Feuerwehrleute liegen auf der gleichen Linie.
Dort, wo Widerstand dringend geboten wäre, geschieht erstaunlicherweise nichts. Dort wo die Beachtung der Vorschriften ein Gebot der Vernunft wäre, üben sich die „Helden“ in Renitenz. Was ist hier nur los?
Herr, laß‘ Hirn regnen! In Erwartung dessen aber sollte man den Dummen wirklich gestatten, sich selbst aus dem Verkehr zu ziehen. Dann heißt es: Bestellen Sie schon mal Ihren Bestatter!