Isabella Klais / Aufbruch - Wir für Deutschland!
Zurzeit schwappt einmal wieder eine Welle der Empörung durch das Land.
Ein Busfahrer wies mit einem Schild am Fenster des von ihm gesteuerten Busses auf seine deutsche Nationalität hin.
Die Dresdener Verkehrsbetriebe stellen sich die Frage, was mit dem Mann nicht stimme. Dabei sollten sie sich eher mal in Selbstreflexion üben.
Dresden ist kein Einzelfall. Immer öfter trifft die Kundschaft der Betreiber öffentlicher Verkehrsmittel auf Fahrer, die der deutschen Sprache allenfalls rudimentär mächtig sind und über keinerlei Ortskenntnis verfügen. Nicht selten wird man von ihnen zum Schwarzfahren animiert, weil ihnen die Ausstellung des Fahrscheines zu mühsam erscheint. Dieses Angebot anzunehmen ist nicht ratsam; bei einer Kontrolle gerät man zumindest in Rechtfertigungsnot. Oft werden falsche Preise berechnet. Sind sie zu niedrig, wird man bei einer Kontrolle des Betruges verdächtigt. Sind sie zu hoch, trägt man den Schaden davon oder darf sich bei der Rückforderung auf allerlei Mätzchen gefaßt machen.
Da angeblich ein Mangel an Busfahrern herrscht, rekrutieren die Verkehrsbetriebe ausländische Fahrer, die die Voraussetzungen dafür nicht erfüllen. Diese muten sie dann unter Einsparung von Schulungsmaßnahmen der Kundschaft zu. In der Regel weist ein Mangel an Bewerbern auf unattraktive Arbeitsbedingungen und zu geringe Entlohnung hin. Per se ist der Beruf des Busfahrers ja nicht unattraktiv. Gutes Personal, ob deutsch oder ausländisch, arbeitet aber nicht für einen Apfel und ein Ei.
Der Denunziant Peter Dörffel hat das Geschäft der Ausbeuter besorgt und der Kundschaft sowie den Fahrern einen Bärendienst erwiesen. Seine ausländischen Freunde, um deren Eindruck von Deutschland er sich sorgt, sind sicher so einfach strukturiert wie dieser dämliche Deutsche mit Blockwartmentalität; ansonsten wären sie kaum mit ihm befreundet. Alle anderen Ausländer werden es nicht witzig finden, mit radebrechenden Fahrern quer durch die Lande an ihren Zielen vorbei kutschiert zu werden und es ggf. mit der Fahrscheinkontrolle zu tun zu bekommen.
Das Verhalten des Busfahrers machte auf einen Mißstand aufmerksam, an dessen Beseitigung allseits Interesse besteht. Dafür zahlt er nun die Zeche. Dem falschen Helden wünscht man allzeit schlechte Fahrt mit ortsunkundigen Fahrern. Auf Irrfahrten sollte er jede Menge Zeit zum Nachdenken darüber haben, wer der Held und wer der Narr ist.
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/politische-provokation-dvb-schließen-busfahrer-aus/ar-BBY3diX?ocid=spartandhp
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/„fragen-uns-auch-was-mit-ihm-nicht-stimmt“-busfahrer-sorgt-mit-aushang-für-empörung/ar-BBY5X0t?ocid=spartandhp