Isabella Klais / Aufbruch - Wir für Deutschland!
Man könnte es Kollekte nennen, was die USA gerade bei ihren Verbündeten (ein)treiben.
Kriege, oder die Drohung damit, erwiesen sich für die USA schon immer als eine Art der Wirtschaftsförderung, die lukrativ die Kassen füllt. Zuerst erfolgt eine robustere Betteltour bei den Verbündeten, dann erfreuen Rüstungsaufträge die einschlägige Industrie und zu guter Letzt klaut man den Überfallenen Patente und macht auch sonst noch fette Kriegsbeute. Ja und dann engagiert man sich tatkräftig, aber nicht umsonst, beim Wiederaufbau.
Unser Freund Tanuki, ein ausgewiesener Asien-Kenner, kommentiert Phase 1 in unübertroffener Brillanz wie folgt:
Schutzgelderpressung
von Tanuki
Normalerweise nennt man dieses relativ gut bekannte Vorgehen Schutzgelderpressung. Die Täter "beschützen" ihre Opfer vor einer Gefahr, die ohne sie (= die Täter) nicht bestünde. Z.B. auch die sogenannte Gefahr, die angeblich von N-Korea ausgeht. Der verlogene Theaterdonner und die geheuchelte "Überraschung" bei jedem Raketenstart N-Koreas können nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine Art von nahezu beliebig instrumentalisierbarem Rapport besteht. Vielleicht fiele die "Überraschung" deutlicher geringer aus, unterzöge man sich der Mühe, den zeitlichen Abstand zwischen dem Auftreten von "Bedrohungsszenarien" z.B. in N-Korea und akuter Aufmüpfigkeit ("Nein, wir zahlen nicht") seitens einzelner Atomschirmschmarotzer näher zu beleuchten.
Den westlichen Medien fällt wegen ihrer bekanntlich "objektiven Berichterstattung" die wichtige Rolle zu, einerseits die Angst vor dem unberechenbaren, für die ganze Welt ungeheuer gefährlichen "isolierten Regime" am Glosen zu halten ("irrer Kim", Kronenzeitung), andererseits wogenglättend auf die verlässliche, völlig selbstlose Gluckhennenfunktion der allergrößten und allerbesten Macht zwischen hier und überall hinzuweisen.
Gar nicht so erfolglos, wie man sieht...