Isabella Klais / Aufbruch - Wir für Deutschland!
Die Insolvenz eines deutschen Unternehmens stellt normalerweise keinen Grund zur Freude dar; und Schadenfreude ist eigentlich keine lobenswerte Art der Freude. Hier aber ist sie ausnahmsweise einmal in vollen Zügen erlaubt.
Beate Uhse ist platt! Wenn das keine gute Nachricht ist! Über Jahrzehnte hat dieser Schandfleck unter den deutschen Firmen den Ruf unseres Landes mit dem Export von ekelerregendem Müll in alle Welt geschädigt. Nun ist endlich Schluß damit. Es bleibt zu hoffen, daß die Reste dieses Unternehmens auch noch den verdienten Weg "über die Wupper" nehmen.
Manche mögen argumentieren, daß auch andere deutsche Exporte nicht über alle Kritik erhaben seien. Darunter fallen in der Regel jedoch die sogenannten "dual use"-Produkte, die man dolos, aber auch nützlich bis neutral einsetzen kann. Dagegen ist nichts einzuwenden, denn die Art der Verwendung hängt von der Entscheidung der Erwerber ab. Die Produkte selbst sind zunächst wertneutral.
Hier aber handelte es sich um widerwärtigen Schund, der nicht mit dem Namen unseres Landes in Verbindung gebracht werden darf. Dessen waren sich die Vertreter dieser Firma auch sehr wohl bewußt; meldeten sie sich doch zu Wirtschaftsberatungsgesprächen in deutschen Botschaften unter falschem Namen und unter Angabe völlig anderer Geschäftsaktivitäten an.
Wenn schon deutsche Exporte für Rammler, dann bitte sehr die schönen Skulpturen der Firma Goebel Kunstabteilung!