Isabella Klais / Aufbruch - Wir für Deutschland!
Die sog. „Gutmenschen“ gerieren sich gerne als Altruisten und beanspruchen für sich die Deutungshoheit über die Moral. Mit ihrem dogmatischen Anspruch auf die allein verbindliche Definition dessen, was geboten und richtig ist, verfolgen sie einen nicht eben sehr differenzierten Ansatz. Mit ihrem Selbstverständnis als moralische Instanz prägen sie eine ausgesprochene Lagermentalität aus: Wir, die Guten ./. den Rest, die Schlechten.
Von den „Gutmenschen“ sind zunächst die Pseudo-„Gutmenschen“ abzugrenzen. Diese Spezies gibt moralische Ansprüche nur vor, verfolgt tatsächlich aber rein utilitaristische Zwecke.
Hierzu zählen vor allem die Vertreter der Asylindustrie, die als Profiteure der Fremdinvasion lediglich ihren eigenen Vorteil im Sinne haben. Sie beuten den deutschen Staat hemmungslos aus und bei sich bietender Gelegenheit auch die Fremden. Das reicht vom Arzt, der Gefälligkeitsatteste gegen Bezahlung ausstellt, über den Anwalt, der Asylanten in offensichtlich aussichtslosen Verfahren vertritt, bis zum Vermieter, Hotelier und Bauunternehmer, der zu horrenden Preisen für Asylantenunterkünfte sorgt.
Den „Gutmenschen“ eigen ist der Tunnelblick, der die weiteren Implikationen ihrer Handlungen ausblendet. Hauptsache, sie ziehen ihre Mission durch. Den Preis dafür dürfen gerne andere übernehmen. Einen Gedanken an die Konsequenzen verschwenden sie nicht.
Gerne schwimmen sie auf einer Modewelle. Hilfe für Asylanten ist en vogue. Die Bedürftigen des eigenen Landes warten schon viel länger auf ihre Hilfe – und noch immer vergeblich.
Für sehr viele „Gutmenschen“ stellt ihr Tun eine Kompensation für einen gescheiterten Lebensentwurf dar, was ihnen nicht unbedingt bewußt ist. Auffallend oft aber weisen sie eine mißlungene Vita auf. Durch ihr Engagement verschaffen sie sich die Anerkennung, die ihnen bisher versagt blieb. Nicht zu unterschätzen ist hierbei die Genugtuung, die sie dadurch empfinden, daß sie mit Hilfe ihrer Schützlinge endlich nicht mehr am Rande der Gesellschaft oder am unteren Ende der Leistungsskala stehen, sondern ihre paternalistischen Neigungen ausleben können, was ihre bisherige Position ihnen versagte. Plötzlich sind Menschen vorhanden, die von ihnen abhängen und von denen sie als Autorität akzeptiert werden.
Damit bekommt der Altruismus schon erhebliche Schlagseiten. Ganz so uneigennützig, wie sie es gerne behaupten, agieren auch die „Gutmenschen“ nicht. Zumindest ziehen sie immaterielle Vorteile aus ihrem Handeln und sind dann von den Pseudo-„Gutmenschen“ doch nicht mehr ganz so weit entfernt. Die Konturen überschneiden und verwischen sich.
Meinungsumfragen sind wegen ihrer Manipulierbarkeit mit Vorsicht und Skepsis zu bewerten. Dennoch dürfte das Ergebnis, wonach eine Mehrheit der Deutschen private Seenotrettung unterstützt, sofern die Geretteten nicht nach Deutschland kommen, nahe an der Realität liegen. Es verkörpert das alte Sankt-Florians-Prinzip.
Der Oberheuchler sitzt im Vatikan. Er möchte, daß das Sterben auf See ein Ende findet. Darum betet er jetzt. Bisher ist noch nicht überliefert, daß dadurch Rettungsringe vom Himmel gefallen wären oder die Havarierten es zu Fuß über das Wasser geschafft hätten. Dabei hätte er ein vorbildliches Beispiel dadurch abgeben können, daß er zumindest eine symbolische Anzahl von ihnen im Vatikanstaat aufgenommen hätte, als dessen Oberhaupt er fungiert. Damit hätte er seinen frommen Wünschen wenigstens den Anschein von Glaubwürdigkeit verliehen. Doch Beten hat den Vorteil, nichts zu kosten. Sollen doch die anderen die Kohlen aus dem Feuer, respektive Wasser holen. So halten er und die Seinen es schon seit Jahrhunderten.
Mit dem Ketzer in Rom steht ein Alt-Hippie in Briefkontakt. Was an dem Leben dieser Frau faszinieren soll, bleibt das Geheimnis der Systempresse. Sie hat sich in mehreren - nicht eben anspruchsvollen - Tätigkeiten ohne ersichtlichen Erfolg versucht (Sennerin, Klosterköchin, Händlerin billiger Asiatika). Was die Presse verschweigt: Sie hat darüber ihren Erziehungsauftrag derart vernachlässigt, daß ihre Tochter mit 15 wegen Schwangerschaft ohne Abschluß die Schule verlassen mußte. Nun ist diese Frau bei der „Flüchtlingsbetreuung“ angelangt: der typische Schlußpunkt einer fragwürdigen Lebensleistung.
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/papst-sterben-im-mittelmeer-muss-beendet-werden/ar-BBKWk9L
https://www.rheinpfalz.de/lokal/landau/artikel/sennerin-klosterkoechin-chinafan-1/?tx_rhpnews_shownews[reduced]=true
http://www.migazin.de/2018/07/23/umfrage-mehrheit-der-deutschen-unterstuetzt-private-seenotretter/
https://afdkompakt.de/2018/07/23/die-mehrheit-der-buerger-lehnt-mittelmeer-ngos-ab/
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/csu-protestiert-gegen-csu-protest/ar-BBKVBmc?ocid=spartandhp