Isabella Klais / Aufbruch - Wir für Deutschland!
Am nächsten Sonntag wird der internationale Museumstag begangen.
Die Sinnhaftigkeit der Proliferation von Gedenktagen kann man sicher hinterfragen. Inzwischen sind es schon so viele, daß die Tage des Jahres bereits mehrfach als Gedenktage belegt sind. Ob es den derart in Erinnerung gebrachten Anliegen wirklich immer hilft, erscheint mehr als fraglich. Werden solche Gedenktage nicht auch von konkreten Initiativen begleitet, gehen sie ungenutzt vorüber.
Nun bietet sich nicht zu jeder Gelegenheit stets auch eine passende Aktion an. Zum Tag der Berge am 11. Dezember kann nicht jede/r einen Beitrag erbringen, zumal wenn man beispielsweise in Hamburg lebt.
Der Tag des Museums dagegen kann von allen genutzt werden. Ein Museum dürften alle in nicht allzu weiter Entfernung erreichen können. Museen gibt es in sehr unterschiedlicher thematischer Ausrichtung und Größe. Das reicht von großen Kunstsammlungen von Weltgeltung bis zu kleinen Spezialausstellungen, von Kunst, Kultur, Geschichte, über Technik, bis zu Kuriosa. Immer lernt man bei ihrem Besuch etwas; oft delektiert man sich an der Ästhetik von Dingen. Dabei erbringt man mit seinem Eintrittsgeld einen kleinen Beitrag zum Unterhalt der Häuser, die einen Teil unserer Geschichte und Kultur bewahren, beherbergen und pflegen. Bekanntlich hat unser Banausen-Regime ja für solche Dinge eher wenig übrig. Nebenbei dürften einem bei einem Museumsbesuch die Invasoren sicher nicht über den Weg laufen. Das ist bestimmt nicht der schlechteste Grund, diese Orte des Öfteren aufzusuchen.
Geht doch mal hin!!!