Isabella Klais / Aufbruch - Wir für Deutschland!
Von unserem Freund Dr. Stephan Ilg stammt dieser sehr lesenswerte Gastbeitrag.
Nur, weil Robert Habeck diese absolut richtigen und konsequenten Forderungen aufstellt, entwertet dies sie in keiner Weise. Man muß auch gönnen können. Hier hat Robert Habeck uneingeschränkt ins Schwarze getroffen und logisch zu Ende gedacht, was viele Pseudo-Aktivisten gerne “übersehen”, weil es für sie unbequeme Folgen nach sich zöge.
Dr. Stephan Ilg
Habeck fordert Kerosin-Steuer und das Ende von Kurzflügen ( Quelle: WELT-online am 7. April 2019 )
Robert Habeck hat im Interview mit WELT AM SONNTAG dafür plädiert, kurze Flüge zwischen Städten abzuschaffen.
Robert Habeck, Vorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, hat die Forderung eines Parteifreundes Dieter Janecek nach einer Kontingentierung von Flügen zurückgewiesen und stattdessen ein Verbot von Kurzstreckenflügen nahegelegt.
Im Interview mit WELT AM SONNTAG sagte Habeck: „Kerosin muss besteuert werden, und Flüge zwischen Städten, die einander so nah sind, dass sie genauso schnell mit der Bahn erreicht werden können, brauchen wir auch nicht.“
Bislang ist Kerosin steuerbefreit.
Für Herrn Habeck und seine grüne Partei - vor allem für die sich dort produzierenden schrillen Polit-Weiber - hege ich nicht die geringste Sympathie (Herrn Palmer aus Tübingen möchte ich ausnehmen), aber beim angesprochenen Thema - Billig-Fliegerei und Massen-Tourismus - teile ich Herrn Habecks Ansicht.
Da die Flüge „nichts mehr kosten“, muß, - um dabei zu sein und mitreden zu können - nach London ins Musical geflogen werden, Weihnachts-Einkäufe werden in New York erledigt, das Wochenende wird in Malle verbracht - und derlei Firlefanz bzw. Freizeitstress wird als „Reisen“ bezeichnet. Dieser Irrsinn wird dem Kunden mittels professionellem Tourismus-Marketing als Lebens-Bereicherung suggeriert, wodurch sich der „Konsument“ in fataler Selbstüberschätzung als weltoffener Bürger sieht, der sich für fremde Länder und andere Kulturen interessiert. Allzu oft steht aber der der „last-minute-Preis“ vor allen anderen Interessen und dem Tourist ist es völlig schnuppe in welcher Enklave er kaserniert wird. Hauptsache, der All-inclusive-Preis für seine Wohn-Wabe im Touri-Silo stimmt.
Leider findet der Reiser aber nicht zum Glück, da ihm vom ebenso professionellen Öko-Marketing suggeriert wird, daß sein Tun den Planeten zugrunde richtet. Daher muß er bei seiner Rückkehr in den Alltag bei irgendwelchen „Fridays for Future“ für Erwachsene seinen Ablass-Schein abholen.
ÖKO-KLIMA-WELTRETTUNGSGEJAMMER UND MASSENTOURISMUS PASSEN NICHT ZUSAMMEN !
DIESER MASSENTOURISMUS HAT SICH ZU EINEM GLOBALEN FLUCH ENTWICKELT !
Mit dem Kerosin muß auch das Schweröl der Schiffe genannt werden, denn die immer beliebter werdenden Kreuzfahrtschiffe haben sich - nach dem Motto: Alles für Alle - zu einer unerträglichen Plage für die heimgesuchten Orte entwickelt. In 14-Stöckigen Plattenbauten zu Wasser – bei Dauer-Animation und 6-Gänge Menue – werden die „Kreuzfahrer“ nach Venedig und Dubrovnik, zu Nord-oder Südpol geschippert und dieser Wahnsinn wird von Vielen als erstrebenswertes Reise-Erlebnis empfunden.
Zuhause stimmt man dann wieder ein in den Jammerchor von der geschundenen Natur.
Städte wie Portofino, Amsterdam, Barcelona oder Venedig sind bereits zu touristischen no-go-areas verkommen und suchen verzweifelt nach Lösungen, dieser Touristenplage Herr zu werden.
Man muß sich wirklich fragen, wie diese Reiserei und die vorgeführte Klima-und CO2-Hysterie zusammenpassen, das deutsche Volk gönnt sich offenbar diesen Selbstbetrug.