Isabella Klais / Aufbruch - Wir für Deutschland!
Der Vandalismus, mit dem die Menschheit die Umwelt überzieht, ist kein Phänomen neueren Datums. Schon der US-amerikanische Präsident Lyndon B. Johnson hatte 1965 davor gewarnt und zum Gegensteuern aufgerufen.
Die Negativauslese, die weltweit die politischen Arenen bevölkert, ignorierte die Warnungen aus Unfähigkeit und aus Profitgier. So wurde nicht nur wertvolle Zeit vertan, sondern die Spur der Vernichtung verbreitete sich immer weiter.
Jetzt kocht das Thema wieder hoch. Nur naive Zeitgenossen halten das für einen Zufall. Interessierte Kreise mißbrauchen es jetzt als Ablenkungsmanöver von anderen Problemherden und als Instrument zur Verfolgung ganz anderer Ziele.
Das hat die Umweltproblematik nicht verdient und wird ihrer Bedeutung nicht gerecht.
Die Debatte monopolisieren augenblicklich Protagonisten, die lediglich bekannte Gravamina beschreiben, ohne jedoch konkrete Lösungsansätze zu bieten, womit sie auch überfordert wären. Vermißt werden dagegen die Stimmen derer, die konstruktiv-nützliche Beiträge beizusteuern hätten.
Jugendliche ergehen sich in „Macht-mal-dort-oben-Parolen“, anstatt nach Wegen zu suchen, wie sie selbst Dinge verändern könnten. Ein erster Ansatz dazu wäre der Erwerb von Wissen um die Zusammenhänge, gefolgt von der Erarbeitung von Lösungsmodellen.
Die etablierten Parteien - und dazu gehören lange auch schon die Grünen - haben in ökologischen Fragen kläglich versagt. An sie zu appellieren, gleicht der Rolle des Rufers in der Wüste. Und in dieser Wüste lebt bestimmt nichts, was man mit „Verstand“ umschreiben könnte.
So droht sich blinder Aktionismus auszubreiten, der Umweltschäden mit noch größeren Verwüstungen zu bekämpfen sucht.
Für die Entwicklung von Elektroautos sind Rohstoffe erforderlich, zu deren Abbau ganze Landschaften zerstört werden. Die gleiche Wirkung entfalten Windräder, die zusätzlich Todesfallen für die fliegende Fauna darstellen.
Die Antwort auf Umweltfrevel kann und darf nicht neuer Umweltfrevel sein.
Bequeme Lösungen werden nicht weiterführen. Ein komplexes Problem kann nicht mit bruchstückartigen Pseudo-Aktionen angegangen werden, deren Wirkungen nicht zu Ende gedacht wurden.
Ebensowenig dürfen falsche Rücksichten auf Lobbygruppen genommen werden. Das steuerlich subventionierte Fliegen begünstigt die Umweltschädigung ebenso wie die adversen Immissionen der Schifffahrt. Ausgleichsmaßnahmen, als versuchte Reparatur angerichteten Schadens, sind der Schadensvermeidung immer unterlegen.
Nicht jede Art des Reisens bildet; und nicht jeder Reisende verfügt über die intellektuellen Rezeptoren, die eine Reise profitabel erscheinen lassen.
Hysterie hat noch keine Sache vorangetrieben. Wenn nun schon Überlegungen zu angeblich schädlichen Auswirkungen von Haustieren auf die Umwelt angestellt werden, muß man logischerweise nicht nur Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen, wobei die Bilanz ganz eindeutig zu Gunsten der Haustiere spricht; man muß auch den mit großem Abstand schlimmsten Schädiger der Umwelt benennen. Damit wäre man beim Menschen angelangt, denn er stellt als Umweltvernichter jede andere Kreatur in den Schatten. Ohne den Menschen gäbe es kein ökologisches Desaster. Anstelle von “dogsharing“ wäre eher „childsharing“ angesagt oder gleich ein Strick.
Die falschen Propheten, Wichtigtuer, Trittbrettfahrer, Profiteure und Intriganten liefern das schlimmste Toxin für echten Fortschritt in dieser Frage. Sie entfernen uns noch weiter von einer Umkehr auf dem Weg ins Verderben. Daher gilt es Absichten zu erkennen und zu hinterfragen.
Über den absolut vordringlichen und elementaren Umweltproblemen dürfen andere lauernde Gefahren nicht außer Kontrolle geraten, denn diese können die Bedrohungen durch Umwelthavarie kausal überholen, sodaß die Dämmerung bereits aufzieht, noch ehe uns die Umwelt endgültig den Stecker ziehen kann.
https://www.berliner-kurier.de/news/politik---wirtschaft/geld/hund--katze--pferd-so-schaedlich-sind-unsere-haustiere-fuer-das-klima-32350704
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/wissenundtechnik/klimawandel-and-architektur-warum-greenwashing-keine-lösung-ist/ar-BBTIpmD?ocid=spartandhp
https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/flugverzicht-jeder-der-fliegt-ist-einer-zu-viel/ar-AACcQNo?ocid=spartanntp