Isabella Klais / Aufbruch - Wir für Deutschland!
Der Steuerberater Kurt Claßen aus Kerpen bietet dem RWE-Konzern die Stirn. Der so kluge, wie mutige Mann hat in weiser Voraussicht eine Wiese erworben, auf die RWE es abgesehen hat, um den Braunkohleabbau dort zu betreiben. Herr Claßen verfolgt die Absicht, diesen perfiden Plan zu durchkreuzen, um den Hambacher Wald zu retten, der als nächstes den Dreckschleudern des Konzerns zum Opfer fiele.
Braunkohle verpestet nicht nur die Umwelt und schädigt die Gesundheit; ihr Abbau zerstört ganze Landschaften und historische Ortschaften.
Wir in Deutschland können und wollen es uns nicht leisten, wegen der Profitgier von RWE unser Land zu zerstören. Der Schaden bliebe, RWE kassierte ab und alle anderen hätten das Nachsehen – für eine Energiequelle der Steinzeit, die in absehbarer Zeit erschöpft wäre und deren Energie durch andere Energiearten ersetzbar ist.
Herr Claßen schlägt jetzt die Gierhälse mit ihren Mitteln. Er bietet ihnen die Wiese zum Kaufe an für 80 Milliarden Euro. So wäre das Vorhaben nicht mehr rentabel.
Damit hatten sie nicht gerechnet. Natürlich werden sie und die Schergen in der Landespolitik versuchen, den Kampf zugunsten Goliaths zu beeinflußen.
Wir sollten uns auf die Seite von David stellen. Der mutige Kämpfer sollte nicht allein die gute Sache verfechten. Über sein eigentliches Ziel hinaus zeigt er uns, was Einzelne durchaus bewegen können. Daraus sollten alle eine Lehre ziehen, die immer gleich den dämlich-resignativen Satz parat halten: “Da kann man halt nichts machen.“ Doch! Man kann! Er exerziert es vor. Der Wille bahnt sich wie das Wasser seinen Weg. Man ist Entscheider oder jemand, über den entschieden wird. Eine dritte Option im Leben gibt es nicht.
Danke, Herr Claßen! Ihr Vorbild ist unbezahlbar! Alles Glück für Ihr Ziel! So sehen potentielle Sieger aus. Der Rest sind die Verlierer, denn wer es nicht wagt, hat sich schon aufgegeben.
Wo wollt Ihr Euch einordnen?
https://hambacherforst.org/blog/2018/06/08/abgetaucht/#comment-24031
https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/80-milliarden-euro-für-eine-wiese/ar-AAyGgWA#page=3