Man kann sich jetzt streiten, ob die Nachtstunden auch als Tag gelten oder nicht, jedenfalls fehlen in der ersten Aufzählung die regelmäßigen Wachstunden in der Nacht:
- nach 2, 3, 4 Stunden Schlaf aus einem Angsttraum aufwachen und erstmal 2-3 Stunden wachbleiben (oder gar nicht mehr schlafen), weil man wieder runterkommen muß
Der beste Weg, sich den guten Tagesrhythmus, den man mal hatte, endgültig abzutrainieren - ich bin sehr gespannt, ob ich zu diesem wieder zurückfinde irgendwann.
Ist auch nicht das erste Mal, daß ich den fehlenden Nachtschlaf bzw. das Nicht-Durchschlafen hier thematisiere.
Weiterhin fehlen:
- das sprachlose Herumsitzen auf abendlichen Treffen - ich geh schon unter Leute, aber dann fällt mir ein, daß ich ja doch nichts zu erzählen hab, das interessant wäre
- resultierend wird mir der Umgang der Menschen dort mit mir auch schon mal zu viel und Versuche, mich aus der Reserve zu locken, bewirken genau das Gegenteil
- allgemeine Versagensängste, die meine Aktivität begrenzen
- Unverständnis über das Nichtvorhandensein dieser Ängste bei anderen, denn für mich machen sie ja logisch Sinn!
- alle Verrichtungen dauern länger und müssen eingeplant werden (ohne daß das eine Garantie wäre, daß ich diese am jeweiligen Tag erledigt bekomme)
- mein spezieller Blick, wenn ich in mich versunken bin - der fällt halt auf
- Medienkonsum muß ich inzwischen auch einplanen, weil er Kraft kostet - das gilt nicht nur für Bücher, auch für Videos und Computerspiele
- wahrgenommene Termine (inkl. An- und Rückfahrt, denn die meisten finden in der Kreisstadt statt) machen auch über Gebühr müde
Manches davon ist seit mehr als 2 Jahren Realität, anders erst in den letzten 2 Jahren dazugekommen oder chronisch geworden.
Gesund sein ist jedenfalls anders, wie sich das anfühlt, weiß ich schon gar nicht mehr.