Im Zuge der jüngsten Börsenschwäche sind auch die Kryptowährungen massiv unter die Räder gekommen. Beim Bitcoin wurde bei der Gelegenheit gegen Dienstagvormittag eine wichtige Kurslücke bei rund 6.050 US-Dollar geschlossen.
Die Stimmung bei den Kryptowährungen ist jetzt in etwa so, wie sie sein soll, wenn man irgendwo einsteigt, egal, worum es geht. Im Antizyklischen Börsenbrief hatten wir immer wieder geraten, mit Käufen bei Bitcoin und Co so lange zu warten, bis allen anderen vor Angst die Knie schlottern. Jetzt ist es soweit.
Von Crash, Panik und einer geplatzten Blase ist die Rede. Es ist das ideale Umfeld für abgebrühte Kontra-Anleger.
Nebenbei illustriert das Beispiel die wichtigste Hürde der antizyklischen Vorgehensweise: Genau dann zu kaufen, wenn "das Blut fließt", wie das mitunter bildlich umschrieben wird, ist alles andere als einfach: Nur den wenigsten Anlegern gelingt es, sich von massenhysterischen Phänomenen abzukoppeln, wie sie an der Börse regelmäßig vorkommen - und eigene Wege zu gehen, anstatt blind der aufgescheuchten Herde zu folgen.
Das folgende Bild zeigt mögliche Level die der Bitcoin erreichen kann, wenn der Aufwärtstrend wieder abgewandt wird und die Supportlevel nicht standhalten