Letzte Woche hatte ich ja einen kritischen Artikel über die Karl Marx Statue in Trier berichtet. Zwischenzeitlich hat auch der Trierer Stadtrat darüber abgestimmt. Eine geänderter und stark gekürzter Resolutionsantrag wurde nun angenommen.
Für manchen ist es Teil der Geschichte, für manche ein Ausflugsziel. Sicherlich gehört es zur Verarbeitung der Geschichte, dass man die Lektionen aus der Vergangenheit nicht ignoriert.
Auf alle Fälle sollte man sich ins Bewusstsein rufen was denn nun hinter den Monumenten die man besucht tatsächlich steht. Hier ein Zitat von Marx:
"Einen Thron will ich mir auferbauen,
kalt und riesig soll sein Gipfel sein,
sein Bollwerk sei ihm übermenschlich Grauen,
und sein Marschall sei die düst're Pein!
Wer mit gesundem Auge darauf sieht,
soll tödlich blaß und stumm sich wenden,
von blinder, kalter Sterblichkeit ergriffen,
soll das Glück sein Grab bereiten."
Somit ist für mich die Tatsache, dass es geschehen konnte dass Marx Statue nun in aller Öffentlichkeit zu bestaunen sein wird eher ein Mahnmal. Aber auch ein Hoffnungsträger, denn durch die Diskussionen wird nun mehr Licht in die Geschichte und Hintergründe gebracht als vielleicht ohne.
Relevante Artikel dazu:
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/menschenrechtsverletzungen-in-china-stadtraete-von-trier-haben-ueber-resolution-abgestimmt-a2404611.html