Gestern blieb nicht so viel Zeit über dieses Thema zu schreiben, oder nachzudenken. Letztlich dürfte die Situation vergleichbar mit Deutschland sein, wo sie innerhalb des letzten Jahres ca. 4000 Betten abgebaut haben.
Ich stell mir da schon zwangsweise die Frage: Wieso macht man das in der schlimmsten medizinischen Krise aller Zeiten? Und ein wirklich vernünftiger Grund fällt mir da nicht ein. Mal ausgenommen diese Betten hätte es sowieso nie gegeben, oder hätten nicht betreut werden können. Allerdings kann ich mich nicht erinnern, dass irgendwann so eine Art von "Entschuldigender Nachricht" gewesen wäre, wo es hieß, wir haben die Betten gar nicht wirklich. Nein, ganz im Gegenteil in Deutschland konnte man sogar verfolgen, dass diese sukzessive abgebaut wurden.
Nachdem diese Information für Österreich (zumindest für mich) nun neu ist, muss ich ebenfalls davon ausgehen, dass diese Intensivbetten langsam "verschwunden" sind.
Da mag man mich für einen Paranoiden halten, aber das sieht für mich aus wie: [Kommt die Krise nicht zu uns, kommen wir zu ihr.] Kein Wunder, wenn Mediziner immer panischer werden. Das ist doch wie die Reise nach Jerusalem, wo die viel gefürchtete Triage dann als Höhepunkt platziert wird.
Gleichzeitig lässt sich ein bösartiges Spiel erkennen, dass die "Verantwortlichen" hier treiben. Da lässt man die Pros und Contras gegeneinander an die Gurgel gehen und erzeugt das richtige Szenario, um diesen Vorgang optimal zu befeuern.
Hab ich das noch richtig im Kopf, dass noch dazu massenweise medizinisches Personal abgebaut wurde? Viele Krankenhäuser sind auch leer usw. usf. /Absichtliches Missmanagement etc.
Was vom Ganzen übrig bleibt? Wir sind nicht die Feinde. Weder die Angst vor dem Virus haben, noch die, welche sich gegen die Maßnahmen lehnen. Divide et impera (oder wie man das schreibt), ist im höchsten Grad ausgereift.