https://www.orf.at/#/stories/2453172/
Da hieß es doch vor kurzem noch "Ah,die böse FPÖ verlängert die Arbeitszeiten...."
https://kurier.at/wirtschaft/karriere/arbeitszeit-es-darf-bald-laenger-werden/302.774.329
oder der hier als Beruhigungspille vorher:
ÖAAB-Generalsekretär Karl Nehammer ist für die geplante Reform: "Niemand will einen generellen 12-Stunden-Arbeitstag. Es gelten weiterhin die Grenzen zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.’
Das liest sich etwas später ganz anders. Da baut man die Strategie auf, dass es der Mensch so wünscht. Lauter Psychogaga läuft da schon wieder, wie bei der Zeitumstellung.
Die letzte Änderung ist 15 Jahre her.
Ja klar, jetzt wirds höchste Zeit. Eine Änderung muss her. Nieder die ewig Gestrigen ...
Während der deutsche Handelsriese REWE schon seit geraumer Zeit längere Öffnungszeiten fordert, hat sich nun auch der Handelsverband eingeschaltet: Er plädierte gestern für eine Ausweitung. Das würde auch der Lebensrealität der Kunden und Kundinnen entsprechen.
Entschuldigung? Die da 12h durcharbeiten müssen dann, sind auch Kd. // brauchen die dann 14h Arbeitszeit Geschäfte?
Das Konzept ist ganz einfach: Natürlich, wenn jemand um 3h in der Früh was kaufen kann, wird mancher diese Möglichkeit nutzen. Diesen jenen ist auch egal, was sie anderen Menschen und Familien damit anrichten.
Na schauen wir mal rein, was noch steht...
https://orf.at/stories/2453060/2453057/
Ein Vorstoß kam erst kürzlich von REWE...
*Das Sprachkontingent für Sieger ...
Auch der Handelsverband will eine Ausweitung der wöchentlichen Öffnungszeit von 72 auf 76 Stunden.
*Und warum müssen da ALLE 12 Stunden arbeiten? Ich wette ja förmlich drauf, dass da langsam auch die Funktion von Überstunden abhanden kommt. Vielleicht haben wir bald eine Anlehnung darauf, dass Arbeit befreien würde (Sinn entlehnt), damit das gerechtfertigt wird. Alter Wein in neuen Schläuchen. Vielleicht passt da der Begriff Links-Kapitalisten-Nazis?
WKÖ: Kleinere Händler fürchten Druck
Gerade im Lebensmittelhandel würde das ein Aufsperren von 7.00 bis 20.00 Uhr täglich und samstags bis 18.00 Uhr ermöglichen. „Die große Mehrheit unserer Mitglieder ist dafür“, so Will.
*Klar, tut mir leid lieber Mitarbeiter, so ist halt das Geschäft. Du musst länger arbeiten, sonst können wir nicht mithalten. Oder ich stell einfach wen anderen ein, der nicht so widerspenstig ist. Was? Du willst deine Arbeit behalten? Schön, aber du weißt ja, wir hatten letztes Jahr Schwierigkeiten, ich muss deinen Lohn ein wenig kürzen. Macht doch nix, oder? Nein? Guter Mitarbeiter, zum Lohn darfst du eine Mütze mit dem Firmenlogo aufsetzen ....
Der Lebensrealität der Kunden und Kundinnen würde das längst entsprechen.
*Das hat nur bedingt mit Lebensrealität zu tun. Das ist einfach disziplinlos. Und weil einfach alle länger arbeiten, damit andere länger arbeiten, diese Logik entkräftet sich qasi von selbst.
[wenn du auch so brav bist, wie der Stefan dann bekommst du auch einen Lolli]
In der Wirtschaftskammer (WKÖ) äußerte sich Handelsobmann Peter Buchmüller indes abwartend. „Die Mehrheit der Mitglieder in der Sparte Handel war bisher gegen eine Ausweitung der Öffnungszeiten. Geht man nach der Mehrheit beim Umsatz, ist der Handel aber dafür“, sagte Buchmüller.
*Was heißt das? Je länger desto mehr? Vielleicht solltet ihr daran denken, eure Mitarbeiter dann auch mit mehr Geld dafür auszustatten, sonst wird das nix. Irgendwie blöd, wenn die mehr kriegen, kriegt ihr weniger? Das wollt ihr doch nicht. Ahja, Überstunden zu Normalzeit machen. Aber das habt ihr sicher schon längst in petto.
Die Zeit habe sich aber verändert und damit das Einkaufsverhalten, so Buchmüller.
*Nicht die Zeit hat sich geändert, die gezielte Manipulation am Menschen hat verändert, dass diese immer raffgieriger und dümmer werden.
Den einzigen Schutz, so die Arbeiterkammer (AK), biete jetzt nur noch die EU-Arbeitszeitrichtlinie, der zufolge in einem Zeitraum von 17 Wochen 48 Stunden pro Woche nicht überschritten werden dürfen:
*Verdammt, müssen wir jetzt auch noch der EU dankbar sein?
Der Zwölfstundentag und die 60-Stunden-Woche kostet die Arbeitnehmer Freizeit und Gesundheit.“
*Ja, ich tendiere auch zu dieser Überlegung
(Vom Tourismus)
Bisher müssten zwischen zwei Dienstschichten mindestens elf Stunden liegen, nun reduziere die Regierung die Mindestfreizeit auf acht Stunden.
*Ach warten wir ein wenig, bis diese Kritik dann in etwa heißt: "Mit dem Tourismus geht es den Bach runter, wenn nicht länger gearbeitet wird. Es gibt genug Gäste, aber die Mitarbeiter wollen mehr Gehalt, was über die Vertriebe nicht haltbar ist. Der Sprecher des Tourismusverbandes Dr. Heribert Schneealmzipf sagte gestern der Presse: "Wir kämpfen hart ums Überleben der Betriebe. Die unsolidarische Einstellung vieler Mitarbeiter wird den Wirtschaftsstandort Österreich ruinieren."
. Für die Lohnrunde wollen sich alle Teilgewerkschaften auf eine einheitliche Linie festlegen - erstmals seit 1945, wie Gewerkschafter in der Zeitung „Österreich“ bekräftigten.
*[auf eine Linie festlegen]? Das kann vieles heißen...