Durch Oliver Janich bin ich auf diesen Artikel vom Deutschlandfunk gestoßen. Und ja, wenn man keine Ahnung von dieser Materie hat, vor allem aber diesen Artikel liest ohne Bezug nehmen zu können, wie die Dinge im Zusammenhang stehen, ist man bestimmt regelrecht beeindruckt, wie fundamental wissend diese Leute vom Deutschlandfunk sind.
Was mir auffällt, es tut mir nicht leid das Ganze wieder etwas zu entzaubern, ist der Trick sämtliche Aussagen ohne Gesamtbild/Kontext abzubilden. Dadurch wirken Vermutungen so, als hätte jemand einfach was erfunden und bereits erwiesene Tatsachen ebenfalls, weil man beim Deutschlandfunk (in diesem Artikel) einfach keine Quellen dafür angibt. Altes Spiel. Da kommen dann immer diese "Experten" die einem was erklären. Man könnte glatt meinen, die haben noch nie selbst recherchiert, oder glauben in diesen "Faktenfindern" würden sie ein gesamtes Bild finden können. Schon mal was von Deutungshoheit gehört? Ich weiß nicht mehr wer das mal formuliert hat, aber diesem Gedanken kann ich recht geben: [Auch wenn sich die ganze Wissenschaft einig ist, heißt das noch lange nicht, dass das richtig ist. Die damalige Wissenschaft war sich auch einig, dass die Erde flach ist.]
Was traurig ist, durch diesen medialen Zwang der sich immer mehr gegenüber diesen sogenannten [Rechten] platziert, quasi durch den Erhalt der alten Feindbilder, wird für mich nochmals deutlicher dass diese Corona-Geschichte einfach wieder eine Sau ist, die durchs Dorf getrieben wird. Zwar existierende Randgeschichten, die aber so aufgebauscht werden, als sei es das Wichtigste auf der gesamten Welt. Werden jetzt keine Schwulen in Russland unterdrückt? Verdienen Frauen noch immer zu wenig? Ist euch das zu unbedeutend, jetzt wo ein Virus einen Bruchteil von einem Promille der Weltbevölkerung fest im Griff hat?
Um noch etwas mehr zu verdeutlichen was ich meine: Wären diese Leute wirklich an der Wahrheit interessiert; wäre was sie sagen und schreiben die Wahrheit, dann wäre die Kommunikation völlig anders. Sie wäre in Richtung [Ihr denkt da völlig anders, aber diesmal ist es so wichtig dass wir die Feindbilder auflösen. Dieses Virus wird die ganze Welt auslöschen, ihr seht diese Zusammenhänge {erkennbaren, nachvollziehbaren Punkt . Punkt . Punkt ., } nicht. Wir müssen jetzt zusammenhalten, es geht schließlich auch um eure Existenz die ausgelöscht wird ...
Aber nein, es ist alles beim Alten. Wie gesagt, wenn man nicht vorher schon geschaut und recherchiert hat. (das muss man nicht mal bei Verschwörungstheorie-Seiten), ist man einem Text wie der im Deutschlandfunk vollkommen ausgeliefert. Also, was kann man daraus lernen? So gut als möglich das gesamte Bild aufnehmen und niemals denken, dass ein einzelnes Medium dieses zeichnen kann, oder will, oder soll. Selbst dein Lieblingsautor muss nicht immer recht haben.
Wenn die Gefahr durch Corona so essentiell wäre wie dargestellt, dann wäre der jetzige [Kampf gegen Rechts] so schwachsinnig wie die Begründung [Blumengießen gegen Rockmusik]