Häufig gelangt man in der Programmierung an Stellen, wo es um Entscheidungen geht. Also, Bedingungen an bestimmte Muster zu knüpfen. Für solche Fälle ist das "if" regelrecht prädestiniert.
Es beschreibt, welcher Code ausgeführt wird, wenn eine bestimmte Bedingung zutrifft. Der if-Code wird von oben nach unten abgearbeitet und führt den Wert aus der [true] ist. Der Rest unterhalb wird verworfen. Das Schema einer if-Anweisung sieht so aus.
if (Bedingung)
{
Funktionsblock
}
else if (Bedingung)
{
Funktionsblock
}
else
{
}
Wobei es beliebig viele "else if" geben kann, aber nur eine "else". Für den normalen Sprachgebrauch heißt es:
(if) Wenn Dingsda diese Bedingung erfüllt dann mache das da, (else if) ansonsten (andere Bedingung) mache das andere, oder noch eine andere Bedingung, mache das; weitere mögliche Bedingungen, machen noch was anderes. (else) Trifft alles nicht zu, mache else.
Sobald eine Bedingung wahr ist springe aus der if-Anweisung
In Code geschrieben sieht es als Beispiel so aus:
#include
int main (){
int x = 9;
if (x == 10){
std::cout << "x ist genau richtig\n";
}
else if (x<10){
std::cout << "x ist zu klein\n";
}
else {
std::cout << "x ist zu groß\n";
}
return 0;
}
Hier wird x als 9 angegeben. Die if-Anweisung prüft x auf die Bedingungen im Funktionskörper. Die erste if Anweisung ist false, denn x ist nicht 10. Es geht weiter; x ist weniger als 10. Die Bedingung ist also wahr; die std::cout wird ausgeführt. Der Code darunter verfällt. Das würde er auch wenn er 1000 Zeilen lang wäre.