Ich gebe zu, 100% bin ich nicht überzeugt, dass es wirklich so ist. Allerdings wenn nicht, wäre es schon eine sehr schwer zu erklärende Panne. Nachdem ich mich im Mobilfunk nicht besonders auskenne, aber mir durchaus eine Vorstellung machen kann, was möglich ist, könnte ich folgende Alternative anbieten, die aber gleichzeitig auch den Beweis für das abgehört werden liefern kann.
Ich kann mir vorstellen, dass die digitale Übertragung in einem Puffer zwischengespeichert wird und danach (nach einigen Sekunden vielleicht) gelöscht. Wenn die Software falsch lief, könnte es erklären warum der Speicher nicht gelöscht wurde. Allerdings kenne ich einen solchen Fehler nicht, und ich telefoniere wirklich extrem viel. Ich habe auch beruflich mit Telefongesprächen zu tun und seit über 10 Jahren, gab es ein solches Phänomen noch nie. Soviel zum Thema 100%ig. Aber das liefert auch die Möglichkeit, was der "Geheimdienst?" wahrscheinlich gemacht hat. Eine Kopie vom Zwischenspeicher gezogen und offenbar hat der Azubi vergessen das Original danach zu löschen.
Gut, natürlich kann man jetzt auch noch überlegen, dass es Absicht war. Obwohl Wisnewski Strafanzeige erstattet hat, ist dieses Wissen gleichzeitig ein Angst- und Druckmittel. Ein Beweis der Machtposition des Staates, oder der Dienste.
Wenn jemand allerdings die tatsächlichen Begebenheiten (Telekommunikation) dazu kennt, bitte gerne in den Kommentaren.