https://orf.at/stories/3163861/
Manchmal glaubt man, das Leben sei ein schlechter, vorgezeichneter Film. Heute ist so ein Tag, wo meine Intuition am besten mit "Das darf doch nicht wahr sein" zu beschreiben wäre.
Hatte Ken Jebsen vor einiger Zeit bereits angekündigt, dass Remdesivir als das Non plus Ultra angekündigt werden wird, ein ehemaliges Versuchsmedikament für Ebola, so ist es heute in der Zeitung zu lesen.
Das Medikament Remdesivir des US-Konzerns Gilead Sciences dürfte dem Seuchenexperten der US-Regierung zufolge zur Standardtherapie gegen Covid-19 werden.
Wenn ich das richtig im Kopf habe, hat Rumsfeld damals Soldaten absichtlich in den Irak geschickt, wo es Ebola gab, um das Medikament dann teuer an die US-Regierung zu verkaufen.
Selbst, wenn ich nicht solche Hintergründe im Hinterstübchen herumschwirren hätte, wäre der Text in Summe aber mehr als fragwürdig. Es kommt dann doch die Frage auf, wie wohl ein menschliches Gehirn funktioniert und ob Leute ohne Hintergrundwissen dann Remdesivir tatsächlich als ein entsprechendes Heilmittel wahrnehmen.
Paar Auszüge aus dem Text:
Die Resultate müssten noch unabhängig geprüft und veröffentlicht werden, die Hinweise auf eine deutlich kürzere Krankheitsdauer seien aber vielversprechend...
*mich wundert es, dass nach so vielen Jahren das noch immer nicht unabhängig geprüft wäre. Kürzere Krankheitsdauer klingt natürlich gut.
Laut den vorläufigen Studienergebnissen benötigten mit Remdesivir behandelte Patienten im Mittelwert elf Tage bis zur Genesung, Patienten, die das Placebo erhielten, dagegen 15 Tage.
*Pff. Falls da ein Mediziner rein liest, ist das wirklich ein signifikanter Unterschied?
Bei Patienten, die Remdesivir erhielten, lag die Sterblichkeit bei acht Prozent. In der Kontrollgruppe betrug die Sterblichkeit 11,6 Prozent. Der Unterschied ist zu gering, um ihn eindeutig dem Medikament zuzuschreiben.
*Ja, ehm. Geht's nicht gerade darum, dass das Medikament die Sterblichkeit drastisch heruntersetzt? k.A da würde es meiner Meinung nach genügen, wenn das Krankenhauspersonal etwas netter zu den Kranken ist.
Das Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlichte unterdessen am Mittwoch eine Studie aus China, wonach Remdesivir bei der Behandlung von Covid-19 nicht wirksam ist. Es gebe keinen „statistisch signifikanten klinischen Nutzen“. Weder beschleunige das Mittel im Vergleich zu einem Placebo den Heilungsprozess noch senke es die Sterblichkeitsrate von Patienten. Die Studienautoren verwiesen allerdings auf die geringere Zahl von nur 237 Versuchsteilnehmern.
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Gilead hatte diese Darstellung der Studienergebnisse zurückgewiesen. Die Studie sei wegen geringer Beteiligung vorzeitig beendet worden und daher statistisch nicht signifikant.
*Nicht signifikant? Naja, mag sein. Aber was bleibt mir als Laie zu überlegen dazu? Wenig Versuchskaninchen, wenig positive Ergebnisse. Mehr Versuchskaninchen, mehr positive Ergebnisse. Entschuldigung, da käme mir bestenfalls in den Sinn, dass vielleicht ein positiver Ansatz von Remdesivir möglich wäre, jedoch hat das nicht diesen überzeugenden Charakter, dass ich mir eine Aussage wie "..vielversprechend.." erlauben würde.
Zum Schluss gibts dann nochmals einen Seitenhieb auf Chlordioxid (CDL)
In den USA ...Suchanfragen ... Malariamedikamenten ... immens zugenommen, .
(Tesla wusste ich nicht)
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„Therapien, die nicht durch ausreichende Nachweise gestützt werden (…), sollten nicht von Personen des öffentlichen Lebens angepriesen werden“, heißt es in der Studie.
Ihr Witzbolde, habt ihr nicht selber vorher gerade geschrieben:
Die Resultate müssten noch unabhängig geprüft werden...
?
und euer Remdesivir hat ja auch offensichtlich nicht gerade viel Wirknachweis.
Trotzdem Kinder nochmal ganz langsam: Egal was man zu sich nimmt, es gilt immer die Eigenverantwortung. Also fragt Papi Staat, was ihr tun dürft, damit Billy stolz auf euch sein kann.