Momentan zeichnet es sich ab, dass überall der "Duft" von Lockerungen spürbar wird. Vielerorts macht man Hoffnung, dass der Sommer doch ganz gut werden könnte. Die Maskenpflicht wird vielleicht sogar abgeschafft.
Trotzdem halte ich die Situation etwas verfahren, bzw. heimtückisch. Denn nimmt alles wieder seinen Lauf, ist es noch viel schwieriger dagegen vor zu gehen. Welches Argument haben denn dann die Demonstranten noch? Sie geben sich ja bei Beschwerden gegen die Maßnahmen, oder weil es Maßnahmen gab, total der Lächerlichkeit preis. Gleichzeitig lässt sich das für die Zukunft geplante Szenario (ich bin einfach überzeugt davon, dass es kein gutes Szenario sein wird) dadurch viel schwieriger unterbinden.
Die Leute werden froh über den Freigang sein und diese dämlichen Widersprüchler sollen ihnen ja nicht die Freude verderben. Ein einfaches Spiel für die Medien, dieses vermeintlich sinnloses Dementi bereits im Keim ersticken zu können.
Gerade deshalb wiederhole ich das: Die Lockerungen bedeuten keine Normalität und sie steuern auch auf keine zu. Vielleicht auch nochmal darüber nachdenken, wie (in Österreich) 13% Doppelt-Geimpfte den Inzidenzwert so unglaubwürdig sinken lassen konnten.