Gestern wurden die diesjährigen Nominierungen für die Oscars bekannt gegeben und Dunkirk wurde gleich 8 Mal nominiert. Unter anderem in den Königsdisziplinen bester Film und beste Regie.
Im Juli habe ich mir im Kino den neuen Film von Christopher Nolan bereits angeschaut, der auch Meisterwerke und Blockbuster wie Inception, die Batman Trilogie oder Interstellar gedreht hatte. Mir ist schnell aufgefallen, dass ich so eine Art Film noch nie gesehen habe. Im Film geht es um die Schlacht von Dünkirchen während des zweiten Weltkrieges. Die Briten wurden an der Küste evakuiert während die Nazis aufrückten.
Die enigmatische Präsens der Feindes ist allein furchteinflössend. Keine einzige Sekunde sieht man ihn, aber über den ganzen Film ist er da.
Kein richtiger Hauptdarsteller....Die narrative Struktur des Films wird von den Bildern getragen. Unfassbare, fantastische eingesetzte Bilder, die den Film erzählen. Nolan sagt, dass er an seine absolute Grenze gegangen ist.
Außerdem wird der ganze Film von der Filmmusik von Hans Zimmer getragen - auch für den Oscar nominiert -über den ganzen Film sagt uns Hans Zimmer wie wir uns zu welcher Szene zu fühlen haben. Es ist eine unentwegte und permanente Auseinandersetzung von Sound und Bilder in einer Fassung, die es vorher vielleicht bei Mad Max - Fury Road gab. Pure Emotionen!
Als der Film zu Ende war, musste ich erst mal wieder runterkommen, weil dieser Film aufregend, intensiv, dynamisch und mitreißend war.
Wer den Streifen noch nicht gesehen hat, muss das unbedingt anchholen.
Meine Schulnote 1