Gestern habe ich mir auf mehrfache Empfehlung den Film "zwischen zwei Leben" (Originaltitel: The Mountain Between us) im Kino angeschaut.
Normalerweise gibt es grundsätzlich in der Struktur der Filme immer eine Einleitung, den Hauptteil und dann den Abschluss. In diesem Film besteht die narrative Struktur aus nur zwei Teilen. Der erste Teil spielt eine Art " The Revenant" mit Mann und Frau statt eines Einzelkämpfers. Nach einem Flugzeugabsturz gilt in der abgelegenen Wildnis der reine Überlebenskampf. Alles andere ist marginal und ist dem Überleben unterstellt.
Im zweiten Teil des Films sind bei Protagonisten damit beschäftigt sich emotional von ihrer Vergangenheit zu lösen und sich dem Hier und Jetzt zu widmen, da sie sich mit dem Tod konfrontiert sehen. Sie retten sich gegenseitig mehrfach das Leben und es entsteht eine starke emotionale Bindung zwischen den beiden. Dieser Teil des Films ist aus meiner Sicht so kitschig, dass er den stark startenden Film runterzog und es nur noch eine durchschnittliche Romanze wurde.
Fazit: Tolle Bilder, sehr gute Schauspielkunst von Kate Winslet und Idris Elba, beindruckende Detailarbeit.
Aber, wer so ein Drehbuch schreibt mit so viel Kitsch, der wurde nach der ersten 30 Minuten enttäuscht.
Meine Schulnote: 3-