In einem Waldstück, mit hauptsächlich mittelhohen Fichten und ein paar Birken bewachsen, auf einer Fläche von knapp einem Quadratkilometer, fand ich Anfang Juni schon folgende Sorten:
Dies sind Grünblättrige Schwefelköpfe
Die Pilze sind sehr bitter. Ein kleines Exemplar würde eine ganze Pilzmahlzeit ungenießbar machen. Außerdem sind sie schwach giftig. Dagegen ist der Rauchblättrige Schwefelkopf, der zum verwechseln ähnlich ist, ein sehr guter Speisepilz. Beide treten massenweise auf, aber typischer Weise im Herbst.
Nochmal, etwas versteckt, Grünblättrige Schwefelköpfe
Zwei Maronen, die schon bessere Tage gesehen haben
In meinem Bericht, Teil I, hatte ich Perlpilze mit meinem Mobil Telefon fotografiert. Die Fotos waren unbrauchbar, weil die eingebaute Kamera noch nicht besonders gut war. Deshalb hatte ich die Fotos zuhause mit Lumix DMC.LZ1 nachgeholt und den Pantherpilz aus pixabay nachgeliefert.
Hier die Fotos, dieses mal direkt am Fundort, mit Lumix gemacht.
Perlpilz Quartett (es sind vier) ohne Blitzlicht
Das gleiche Grüppchen mit Blitz, wobei die Hutfarbe natürlicher wirkt.
Hier ist der Perlpilz gut zu erkennen
Bei dieser Beleuchtung und Entwicklungsstufe ist das Exemplar nur schwer zu bestimmen
Zum Vergleich ein Pantherpilz und man sieht wie groß die Verwechselungsgefahr bei diesen Arten in dieser Entwicklungsstufe ist
Um diesen Pilz zu erkennen, mußte ich erst mal die Unterseite des Pilzes anschauen, s. Bild unten
War nicht sehr hilfreich, in der Nähe standen ein weitere, etwas größer
Hier wurde ziemlich klar, daß es sich wohl um Täublinge handelt . Mit Blitz fotografiert
Hier wieder ohne Blitz
Es gibt rund 80 verschiedene Täublinge, da ist die Bestimmung nicht ganz einfach, wenn man sich nicht ausgiebig mit ihnen beschäftigt. Einige Erkennungsmerkmale für Täublinge waren offensichtlich. Weit stehende, fast immer spröde Lamellen. Stiel ohne Manschette und ohne Knolle an der Stielbasis. Die Hutfarbe blaß hell grün. Hiermit könnte es sich um einen Frauentäubling oder Grasgrünen Täubling handeln.
In diesem Waldstück hatte ich zum ersten mal eine "Bischofsmütze" gesehen, entdeckt hatte sie mein Sohn, worauf er besteht.
Vor drei Jahren wurden in diesen kleinen Waldabschnitt ca. 10 Schneisen, mit dem Harvester, geschlagen und auf ca. 600 m Länge Fichten geerntet.
Der Wald hat sich reltiv gut davon erholt durch die schnell wachsenden Fichten. Die Pilze habe ich nicht gesammelt, sondern sie Rehen, Hasen, Schnecken und sonstigen Liebhabern überlassen.