Im Osten der Insel Sylt, an der Wattseite, liegt Keitum. Der Ort wurde 1216 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Bei einem Gang durch das Dorf begeistern die alten Friesenhäuser, Kapitänshäuser die entlang der Alleen stehen, die von alten Bäumen gebildet werden und rechtfertigen die Bezeichnung grüner Ort der Insel.
Von welcher Richtung man sich Keitum nähert, fällt erst einmal die Kirche ins Auge.
Die Kirche, St. Severin, ist ein Wahrzeichen von Keitum und wurde 1240 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Sie steht auf dem höchsten Punkt des Sylter Geestkerns, ist von weitem sichtbar und diente früher den Seefahrern als Landmarke. Sie ist bekannt durch Orgelkonzerte auf der größten Orgel Nordfriesland, mit 46 klingenden Registern. Sie ersetzte 1999 die alte Orgel aus dem Jahr 1787.
St. Severin, angrenzend der Friedhof, den ich in Teil II behandeln möchte
Nun einige Reetdachhäuser, Kapitänshäuser die für sich sprechen
eine der Alleen mit altem Baumbestand
Ein Blick auf das Wattenmeer aus einer kleinen Parkanlage
Pech gehabt, die Mülltonne hätte da nicht gerade stehen sollen
Altfriesisches Haus aus dem Jahr 1640
wird jetzt als Museum genutzt
Reich mit Blumen bewachsener Friesenwall vor „Landwirtschaftliches Haus“
Hier muß der Gärtner bald kräftig Hand anlegen
Geschäfte gibt es auch. Ob in der roten Zelle noch telefoniert wird?
Neu auf alt getrimmt?
Mit einem Blick durch ein grünes Fenster auf das Wattenmeer möchte ich den Teil I eines Rundganges durch Keitum beenden.