Herrenabend. Nicht zu oft, denn der Reiz soll ja erhalten bleiben. Aber es waren wieder mehr als zwei Monate rum, und so ging es wieder in unser geliebtes Keglereck.
Wie immer erst lecker essen, und mit dem Schnitzel und Röstzwiebeln macht man nichts verkehrt. Erste lockere Gespräche und erste Gläser zur Einstimmung, bevor es danach an die Theke geht.
Dort steht traditionell Schocken auf dem Programm. So beliebt, das Kneipen-Knobelspiel, weil es mitunter auch mal sehr schnell geht, dass jemand die begehrten drei Einsen in einem Wurf unterm Becher hat und wehe dem armen Wicht, der dann nicht ein paar Punkte aufbieten kann.
Manchmal packt einen da die Seuche, und man kommt aus dem Rundenausgeben gar nicht heraus. Dieses Mal war mir aber das Glück Hold.
Immer mal Straßen (drei aufsteigende Würfe wie 2,3,4 o.ä.), Generäle (drei gleiche 2,2,2 o.ä.) - diese jedoch in einem Wurf, sonst zählt es nicht!
Oder eben kleinere Schocks wie 2 Einsen und ein Sechser. Hauptsache nicht der Depp, der da mit 2,2,1 oder so die Wirtin zur Aufnahme der Rundenbestellungen zu sich rufen muss.
Kann beim nächsten Mal wieder anders sein. Verrückt: Selbst Würfel sind mir dieses Mal nicht über die Theke geflogen, was stets mit einem Strich auf den Deckel geahndet wird. Und das heißt: Fünf Euro Strafe in die Kasse extra.
Nun wieder etwas warten, die nächste Runde ist für Ende Februar terminiert.
Bis dahin allen eine gute Zeit und stets ein glückliches Händchen beim Spiel.