Warum bin ich bei Steemit?
Seit etwas über einem Jahr bin ich jetzt hier unterwegs und ich habe dabei viel gelernt und mitbekommen. Was mache ich hier?
- Ich erzähle gern. Ich finde das Leben so spannend, dass es viel Erwähnenswertes gibt.
- Ich lese bei anderen und lerne Neues kennen.
- Ich mache mit bei Community-Aktionen, habe Freude dran und lerne neue Steemians, neue Musik, interessante Rätsel oder Spiele kennen.
- Ich kommentiere gern, weil ich den Austausch untereinander schätze. Dabei lerne ich meine "Mitstreiter" hier auf Steemit besser kennen. ... und mich selbst.
Kommentieren und seine Tücken
In schriftlicher Form zu kommentieren kann eine Herausforderung sein. Ich bin mir bewusst, dass Worte "allein" und ohne die Stimme dazu (und das Gesicht ) nie genau das wiedergeben, was ich wirklich sagen will. Da bleibt immer ein Restrisiko, dass etwas missverstanden wird.
Dazu habe ich gerade eine Erfahrung gemacht, wie einige von euch vielleicht mitverfolgt haben. Mein Kommentar auf den Artikel zu seinem 500. Post von habe ich etwas launig kommentiert. Was ich ironisch gemeint habe, ist wörtlich genommen worden. Da wünsche ich mir doch Tags für Kommentare à la #satire #ironie oder Ähnliches. Jedenfalls habe ich es nicht deutlich genug gemacht, mich missverständlich ausgedrückt und das Kind ist in den Brunnen gefallen sozusagen. Dumm gelaufen und inzwischen aufgeklärt.
Solche Beispiele zeigen mir, dass ich nie sicher sein kann, wie mein "Gesprächspartner" meine Worte auffasst. Normalerweise schätze ich ab, wie ich mich mit wem austausche und berücksichtige dies in meinem Schreibstil. Auch dabei kann ich falsch liegen oder vielleicht unbewusst etwas auslösen, was ich nicht ahnen kann. Wie auch immer, es ist eben eine Gradwanderung und wo gehobelt wird, da fallen auch Späne. Damit muss ich dann leben bzw. zur Aufklärung eines Missverständnisses beitragen, wenn dies möglich ist. Was natürlich auch wieder sehr eingeschränkt ist, weil ja nur "nackte" Worte zur Verfügung stehen.
Ein Vorteil hat ein Chat allerdings dem Gespräch gegenüber: die Worte sind nachvollziehbar. In Beziehungen heißt es oft: "Das hab ich nicht gesagt!" "Doch hast du und zwar genau so!"... Es ist schwer herauszufinden, was wirklich gesagt wurde und was nicht und der Streit ist da. Beim geschriebenen Wort kann über jeden Satz einzeln geredet werden bzw. in diesem Falle geschrieben werden. Vor allem ohne Fingerpointing und mit dem Ziel, ein besseres Verständnis für die andere "Seite". zu gewinnen.
Am besten ist es natürlich, wenn ich gleich so schreibe, dass es auch so verstanden werden kann, wie ich es meine. ;-)
Ich wünsche mir Tags für Kommentare!
#bittenachfragen #spassdarfsein #vorsichtironie #zwinkersmilie #heutbinichmiesdrauf #ichmagdichtrotzdem #bittelachen #mansiehtnurmitdemherzengut #nichtsogemeint
Habt ihr noch andere Vorschläge? Welche Tags würdet ihr euch wünschen für Kommentare?
Foto: pixabay
Mein Wort zum Sonntag:
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Episode 2 Wem nutzen Froh-Sinn und Spiel-Chaos auf Steemit?
Episode 3 Steemit - Quo Vadis?
Episode 4 Mensch - Quo Vadis?
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Episode 6 Die Kunst des Schreibens - Erwische den richtigen Flow
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