Schon wieder eine Spaß-Aktion??? Auf den zweiten Blick steckt hier viel mehr dahinter...
hat die Community um Aufklärung gebeten. Er möchte von uns wissen, welche fünf Schrullen jeder hat und macht gleich den Anfang. 5 Schrullen
(...) aber so skurille kleine Eigenheiten wären schon interessant. Einigen von Euch wären sicher schon 20 oder mehr an mir aufgefallen, denn ich hege und pflege diese ja sehr. Nichts ist beunruhigender als mit der Masse zu verschwimmen und so zu sein wie alle anderen.
Regeln gibt es keine
Regelwerk möchte ich keines vorgeben, ich würde mich freuen wenn jemand #fuenfschrullen benutzen und weitertragen mag...
Die Idee finde ich gut, habe aber echt Schwierigkeiten mit dem Thema.
Schwierige Frage. Was ist denn überhaupt eine Macke? Ist es eine Macke, ... ?
- dass ich im Wald lieber links und rechts vom Weg herumstromere als den Spazierweg zu nutzen?
- dass mir in Gesprächen zu einem bestimmte Satz oder Wort immer ein Lied einfällt?
- dass ich keine (gekauften) Filterzigaretten mag, aber selber welche drehe? (Was mich übrigens schon oft davor bewahrt hat, wieder rückfällig zu werden.)
- dass ich ncht über Videos lachen kann, wo jemandem etwas misslingt?
- dass ich es beherrsche, eine Bierflasche mit einem Feuerzeug zu öffnen, aber nur, wenn ich mir vorher keine Gedanken über das Wie mache?
- dass ich - meinen vergangenen Panikattacken sei Dank - keine verschlossenen Türen mag, selbst nicht in öffentlichen Toiletten?
Keine Ahnung und keine Antwort.
Wie steht ihr zu Macken?
- Manche können durchaus liebenswert sein, andere nervig
- Macken heben einen aus der Masse hervor
- Haben sie alle eine Ursache? Wie zum Beispiel meine Panikattacken?
- Wo kommen sie her oder warum gewöhnt man sich "so" etwas überhaupt an?
Auch wenn die Anregung von auf den ersten Blick den Funfaktor in den Mittelpunkt rückt, lohnt es sich darüber Gedanken zu machen. Ich wünsche mir mehr Beiträge unter dem Tag #fuenfschrullen. Warum?
Dies ist wieder eine Gelegenheit, den Menschen hinter dem Avatar etwas "fassbarer" zu machen und...
Schrullen zeigen mir etwas über mich selbst:
Meine Macke mit den Kronkorken und ich
Bei diesem Beispiel kann ich eine Parallelität zu meinem Leben sehen. In meiner Selbständigkeit habe ich diverse Workshops angeboten und dabei viele Erfahrungen gesammelt. Ganz entscheidend war für mich, dass ich immer dann, wenn ich anfing zu planen und zu konstruieren, weniger Erfolg hatte als mit spontanem Vorgehen. Ein super Workshop lief beim zweiten Durchgang überhaupt nicht mehr so gut, weil ich nachgebessert hatte und meine Spontaneität verloren gehemmt war.
So wie ich eine Bierflasche locker mit einem Feuerzeug öffnen kann, wenn ich gar nicht darüber nachdenke. So ist es in anderen Situationen (bei mir) auch besser, wenn ich ganz offen und ohne doppelten Boden herangehe, weil ich dann spontan reagieren kann. Meine Gedanken sind mir nicht im Weg und es gibt keine Anstrengung.
Für mich habe ich gelernt, viel mehr Vertrauen in meine Fähigkeiten zu haben.
Dies ist mein Beitrag zu den #fuenfschrullen von .
Foto: pixabay