Für alle, die immer noch glauben, dass Egoisten und Angeber ein zu großes Selbstbewusstsein haben ;-)
Dein Ego ist der Teil, der mit der Welt nicht klarkommt. (Stefan Hiene)
Kleine Kinder haben noch ein gesundes Selbstbewusstsein. Sie nehmen sich selbst und ihre Wünsche ernst und kommunizieren diese. Das ändert sich nach den ersten seelischen Verletzungen (Kritik, Zurückweisungen, Strafen,...) , wenn das Kind beginnt, sich eine Art Panzer umzulegen. Zusätzlich entwickeln sich meistens Strategien, die dem Kind helfen, mit seiner Umwelt klar zu kommen.
Das ist die Geburtsstunde des Ego. (lateinisch: ich) Dieses dient dem Schutz des Ich. Da das Kind wenig Vertrauen in die Welt entwickeln konnte, muss nun für sich selbst gesorgt werden:
"Angriff ist die beste Verteidigung."
Mit Ironie oder Sarkasmus versucht das Ego andere klein zu halten oder sogar zu verletzen, um einen vermeintliche Gegner aus dem Konzept zu bringen und zu schwächen.
"Angeben und "Sich-in-den-Mittelpunkt-Stellen"
Das Ego meint, dass sein Besitzer noch nicht gut genug für die Welt ist, um "gesehen" zu werden. deshalb versucht es überall mit zu reden und eventuell sogar Erfolge anderer toppen.
"Die anderen sind Schuld!"
Das Ego lenkt die Aufmerksamkeit auf die anderen, um nicht eigene Fehler zugeben zu müssen. Versagen und Kritik sind für sein geringes Selbstbewusstsein schwer zu ertragen.
"Ich muss zusehen, dass ich nicht zu kurz komme!"
Das Ego glaubt, für sich sorgen zu müssen, notfalls mit Schummeln und anderen Tricks. Deshalb sieht das Ego zu, für sich das Beste bzw. Meiste heraus zu holen. Egal worum es geht. Beim Buffet muss es erster sein, Abgeben und Teilen sind gefährlich und das, was mit den anderen ist, ist dem Ego zunächst völlig egal. Hauptsache: "Ich first!"
Dein Ego ist der Teil, der mit der Welt nicht klar kommt. (Stefan Hiene)
Haben wir erst einmal verstanden, dass diese nervigen Mitmenschen aus ihrer eigenen Bedürftigkeit heraus handeln, können wir sie leichter ertragen. Eigentlich sind sie zu bedauern. Es ist sehr anstrengend, immer auf der Hut zu sein oder nach dem eigenen Vorteil zu suchen. Und dass man nicht sonderlich beliebt ist, ist nicht nur unangenehm sondern unterstützt sogar noch das Gefühl der Minderwertigkeit.
Aus dem "guten Willen" des Ego seinen Besitzer zu schützen, entwickeln sich Eigenschaften und Gewohnheiten, die genau das Gegenteil des gewünschten Effektes erreichen.
Habt ein bisschen Verständnis für Nervensägen und Egoisten ;-)
Bisherige "Neue Horizonte":
3 Meine Feuertanki nimmt Gestalt an