Lagerfeuer und Musik von 
Wahrscheinlich hat jeder von euch schon einmal an einem Lagerfeuer gesessen. Und wenn nicht, dann hat er oder sie etwas verpasst. Das ist natürlich meine subjektive Meinung - ich liebe nächtliche Lagerfeuer mit Gesprächen und Gesang.
Gespräche hatten wir viele am Feuer und auch tagsüber gab es immer wieder kleinere Meetups in wechselnden Konstellationen. Zurück zum Feuer. Am zweiten oder dritten Abend fragte ich, ob denn nicht jemand eine Gitarre mitgenommen hätte. Ein Lagerfeuer ohne Gitarre und Gesang gibt es doch eigentlich gar nicht. 😉
Pollux.one bejahte meine Frage, verneinte aber ein abendliches Spielen, wegen der unlesbaren Textbücher. Hihi - das geht mir auch so: die Augen wollen nicht mehr so wirklich funktionieren zu später Stunde und die Texte sind auch nicht mehr so parat wie "damals". Aber am nächsten Tag gäbe es bestimmt eine Gelegenheit...
Dann holte einige kleine Instrumente aus seinem "Wigwam", erzählte ein bisschen über die Wirkung und Spielweise und lud uns gleich schon einmal zu einer Trance-Reisen-Kostprobe ein ins Land der Phantasie. Es war eine ganz besondere Atmosphäre - abends am Lagerfeuer unter dem Sternenhimmel sitzend den ungewohnten Tönen zu folgen und auf Reisen zu gehen. Fast jeder hat etwas erlebt und wir waren dann gespannt auf den Trance-Termin am Samstag. Hier könnt ihr Näheres dazu lesen.
Gitarre und Gesang mit 
Die Idee mit dem Singen lag am nächsten Tag immer wieder in der Luft, bis Pollux schließlich sein Instrument holte... und feststellen musste, dass eine Saite nicht so gut mit den Temperaturunterschieden im Auto klar gekommen ist. Notdürftig geflickt und wieder passend zu den anderen gestimmt hat er dann - zu meiner großen Freude - noch einige Lieder gespielt. Wir haben sogar gemeinsam singen können - ganz ohne Buch und Brille. 😉 Mein Lieblingslied "Leavin' on a jetplane" war auch dabei. Es erinnert mich an meinen verstorbenen Mann, der sich dieses immer irgendwann im Laufe eines Lagerfeuerabends von mir wünschte.
Pollux erzählte dann, dass er sein Studium mit Musik finanziert hätte, nachdem er sich selbst das Spielen beigebracht hat: 6 Stunden tägliches Üben! - da komme ich (faule Nuss) im Leben nicht mit! Hauptsächlich ist er in Irish Pubs aufgetreten... Schon gab er einen wunderschönen Song zum Besten. Es war ein anregend-gemütliches Kleinst-Metup zu zweit. Keine Ahnung, was der Rest unserer "Truppe" in der Zeit gemacht hat. Auf alle Fälle haben sie etwas verpasst.
Aber: beim Steem.Camp 2019 wird Pollux wieder dabei sein und dieses Mal bestimmt Ersatzsaiten dabei haben! 😉
Erinnerungen
Mit Lagerfeuer und Musik verbinde ich viele Erinnerungen. Ob Klassenfahrten, Jugendfreizeiten ("im Dunkeln ist gut munkeln") oder später privat in unserem Garten... es waren immer besondere Abende. Das Sitzen im Kreis, gemeinsame Gespräche und Gesänge, Stockbrot und Marshmallows, das Knistern des Feuers und der Sternenhimmel über allem... ich mag es, auch wenn am nächsten Tag Kleidung und Haare total nach Rauch riechen. 😉
Was verbindest du mit Lagerfeuer? Hast du dazu Anregungen für das Steem.Camp 2019?
Fotos:
Gitarrenspieler:pixabay
Schamangerbert:
Tipi und Feuer:
Collage: Canva
Steem.Camp Grafik und Fragezeichen-Linie:
Steem-Trennlinie:
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Meine Trance-Reise mit Schamangerbert