Ich habe ein neues Projekt gestartet – und dieses Mal geht es nicht um Garten, Heimwerken oder irgendeinen meiner anderen Zeitvertreibe. Dieses Mal geht es um Musik. Genauer gesagt: um Kinderlieder. Und noch genauer: um Warnlieder für Kinder.
Darf ich vorstellen: Keks singt.
Die Idee – wie alles begann
Als Ausbilder arbeite ich täglich mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dabei fällt mir immer wieder auf, wie früh Kinder mit Themen konfrontiert werden, auf die sie schlicht nicht vorbereitet sind – Fremde im Internet, persönliche Daten, Cybermobbing, aber auch ganz alltägliche Gefahren wie ein heißer Herd oder giftige Pflanzen im Garten.
Eltern können nicht immer dabei sein. Aber ein Lied – das bleibt im Kopf.
Ich erinnere mich noch heute an Lieder aus meiner Kindheit. Melodien, die sich festsetzen, Texte, die man einfach nicht vergisst. Genau das will ich nutzen. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, nicht erschreckend – sondern spielerisch, einprägsam und kindgerecht.
Daraus entstand Keks singt: ein YouTube-Kanal mit Warnliedern und Kinderliedern für Kinder zwischen 2 und 8 Jahren.
Das Maskottchen – wer ist Keks eigentlich?
Der Name des Kanals ist Programm – denn das Herzstück ist Keks, ein kleiner runder Keks mit großen Augen, kurzen Stummel-Armen und noch kürzeren Beinchen.
Keks ist golden-braun, hat rosafarbene Wangen, ein breites freundliches Lächeln – und ist durch und durch tolpatschig. Keks stolpert, verliert den Takt, vergisst manchmal den Text – aber ist trotzdem immer zur Stelle, wenn Kinder Hilfe brauchen oder etwas erklärt bekommen müssen.
Das macht Keks menschlich. Kinder lachen mit Keks – nicht über Keks.
Keks hat kein festes Geschlecht, spricht klar und deutlich, und erklärt Gefahren niemals beängstigend, sondern immer auf Augenhöhe mit den Kleinen. Fürsorglich, direkt, mit Herz.
Das visuelle Konzept für Keks steht bereits – als nächstes wird der Charakter digital umgesetzt und für Animationen vorbereitet.
Die Musik – produziert mit Suno KI
Ich produziere die Lieder mit Suno KI – einem KI-gestützten Musikgenerator, der aus einem Textprompt vollständige Songs mit Melodie, Arrangement und Gesang erstellt. Die Texte schreibe ich selbst. Die Melodien und Arrangements entstehen dann durch Suno.
Das Ergebnis klingt erstaunlich gut – warm, kindgerecht, zum Mitsingen einladend. Akustische Gitarre, Glockenspiel, leichte Perkussion – der Stil erinnert an klassische Kindergartenlieder, nur frischer.
Für jeden Song gibt es mehrere Varianten, aus denen ich die beste auswähle. Kein Lied soll erschreckend klingen – selbst bei ernsten Themen bleibt der Ton warm und sicher.
Die Themen – was singt Keks?
Die Songs sind in drei Phasen geplant:
Phase 1 – Gefahren im Netz
Fremde im Internet, persönliche Daten schützen, Cybermobbing, sichere Passwörter, Bildschirmzeit – alles Themen, die Kinder heute früher begegnen als jede Generation zuvor.
Phase 2 – Gefahren im Alltag
Straßenverkehr, fremde Menschen, Feuer und Herd, giftige Pflanzen, Gewitter, Wasser und Schwimmen – die klassischen Warnthemen, neu vertont.
Phase 3 – Weitere Themen
Körperliche Unversehrtheit, Erste Hilfe für Kinder, Haustiere und Tiersicherheit.
Das erste Lied – „Wer schreibt mir da?"
Das erste fertige Lied heißt „Wer schreibt mir da?" – und handelt von Fremden im Internet.
Die Botschaft ist simpel und klar: Wenn dir jemand Unbekanntes im Internet schreibt, zeig es sofort Mama oder Papa. Gib niemals deinen Namen, dein Foto oder deinen Wohnort weiter.
Keks singt das – verspielt, mit eingängigem Refrain, zum Mitsingen gemacht. Der Song ist fertig produziert, das Video ist in Vorbereitung.
Der Kanal – wo und wann?
Keks singt erscheint auf YouTube. Der Kanal befindet sich aktuell in der Aufbauphase – bevor das erste Video online geht, sollen mindestens vier fertige Songs als Puffer bereitstehen.
Geplant ist ein Upload pro Woche. Jedes Video wird begleitet von einem Cross-Post hier auf Hive – für alle, die den Entstehungsprozess hinter den Kulissen verfolgen möchten.
Keks singt ist ein Projekt von StreamKeks – meinem YouTube-Kanal, auf dem ich normalerweise Faktencheck-Videos und Medienkritik mache. Inhaltlich ist Keks singt vollständig eigenständig – eine separate Marke, ein separater Kanal, ein anderes Publikum.
Warum ich das mache
Ehrlich gesagt: Weil ich es für sinnvoll halte.
Es gibt viele YouTube-Kanäle für Kinder. Aber Kanäle, die Sicherheitsthemen kindgerecht und musikalisch vermitteln – da ist die Luft dünn. Wenn Keks dazu beiträgt, dass auch nur ein Kind weiß, dass es Mama fragen soll, bevor es einem Fremden antwortet – dann hat sich der ganze Aufwand gelohnt.
Und außerdem macht es einfach Spaß. Keks ist bereits jetzt mein liebstes kleines Keks-Wesen.
Fazit – bleibt gespannt!
Keks singt nimmt Fahrt auf. Der Charakter steht, der erste Song ist fertig, die Videos sind in Produktion. In den nächsten Wochen werde ich hier auf Hive regelmäßig über den Fortschritt berichten – vom Songwriting über die KI-Produktion bis hin zum fertigen Video.
Wenn ihr Kinder, Nichten, Neffen, Enkel oder einfach eine Meinung habt: Ich freue mich über jeden Kommentar. Welche Themen findet ihr besonders wichtig für Kinder? Was würdet ihr euch von einem Warmlied-Kanal wünschen?
Keks und ich hören zu. 🎵