Was macht eine westliche Demokratie aus?
Dieser Frage gehen u.a. Thomas Röper und Meister Stein nach.
- Sind die USA eine westliche Demokratie, in der Präsident wird, der die meisten Wahlmänner hinter sich vereint?
- Ist Großbritannien eine westliche Demokratie, ein land ohne Verfassung und mit einer Königin, die das Volk nicht wählte?
- Ist Deutschland eine westliche Demokratie, bei dem Parteien gewählt werden, die ihre Wahlversprechen leider nicht einhalten können, weil sie mit anderen Parteien koalieren müssen?
Was muss ein westlicher Politiker überhaupt können?
- Er muss Mehrheiten organisieren können.
- Er muss aalglatt sein und beim Publikum gut ankommen.
- Er muss auf seine Berater hören und darf von seinem Resort keine Ahnung haben.
Begleittext vom Video
Haben Sie sich schon mal gefragt, warum die Politik oft so schlechte Entscheidungen trifft oder Wahlversprechen nicht einlöst? Ist das Inkompetenz? Oder sind die Entscheidungen vielleicht nur für Sie schlecht, aber für andere sehr gut?
Demokratie bedeutet die Herrschaft des Volkes bzw. die Herrschaft der Mehrheit, wobei Minderheiten und ihre Rechte natürlich trotzdem geschützt sind. Wie kann es dann aber sein, dass in den "westlichen Demokratien" ständig Entscheidungen getroffen werden (z.B. Bankenrettung, Auslandseinsätze der Bundeswehr, Rente mit 67 oder gar 70, etc.), die von der Mehrheit der Wähler gar nicht gewollt sind?
Diesen Fragen ist Thomas Röper, Betreiber der Seite Anti-Spiegel, nachgegangen und er hat dabei Verblüffendes und Schockierendes über das herausgefunden, was als "westliche Demokratie" bezeichnet wird. Kann es sein, dass im Westen nicht die Politiker regieren, sondern "Kräfte im Hintergrund"? Das ist eine sehr gewagte These, die der Autor zur Diskussion stellt, aber er belegt sie mit dem, was diese "Kräfte im Hintergrund" selbst öffentlich sagen. Er nennt diese "Kräfte im Hintergrund" beim Namen und lässt sie selbst zu Wort kommen. Der Autor zeigt mit vielen Beispielen auf, wie dieses System funktioniert, wie aus einem Wunsch reicher und mächtiger Leute Gesetze werden und wie die Medien das unterstützen.
Im ersten Teil des Buches macht der Autor ein Gedankenexperiment: Wie müsste ein politisches System aussehen, das von reichen und mächtigen Menschen geschaffen wurde und das allein ihren Interessen dient, dabei aber den Menschen das Gefühl vermittelt, sie hätten als Wähler die Macht? Im zweiten Teil des Buches gleicht er das Ergebnis mit der Realität ab. Dabei kommt Röper zu dem Schluss: Die Ähnlichkeiten sind zu groß, als dass es sich um Zufälle handeln könnte.
Der Autor lädt Sie ein, das selbst zu überprüfen und fragt Sie: Zu welchem Schluss kommen Sie nach der Lektüre dieses Buches?