Im März 2017 bin ich dann wieder nach Koh Samui geflogen, um meine Freundin wiederzusehen. Dieses Mal für 25 Tage, meine bis dahin längste Zeit in Thailand.
Die Freude beim Wiedersehen war natürlich riesig.
Es war leider schon absehbar, dass wir in den nächsten Tagen nicht so gutes Wetter haben werden, also sind wir erstmal zu einer Strandbar gefahren.
Dieses war der Elephant Beach Club, direkt neben der Ark Bar.
Im Gegensatz zu vielen anderen Bars kann man hier den Pool kostenlos nutzen, vorausgesetzt man trinkt dort auch etwas. Wir kommen immer gerne hierher, nettes Ambiente, nicht zu aufdringliche Musik und nettes Personal.
Dieser Club hat auch einen direkten Zugang zum Strand.
Viel mehr Worte verliere ich jetzt auch nicht über Koh Samui, wer mehr über diese Insel erfahren möchte, der ist herzlich eingeladen in meinen vorherigen Berichten reinzuschauen.
Nach ein paar Tagen sind wir dann nach Koh Tao gefahren, eine kleine aber super schöne Insel nahe Koh Samui.
Hier haben wir 3 Nächte im "The Place Luxury Boutique Villas" übernachtet.
Dieses hatte ich schon ein paar Wochen im Vorfeld gebucht, leider hat es hier die 3 Tage durchgeregnet.
War aber nicht so schlimm, den ich war hier aus einem besonderen Grund und für diesen wollte ich ein schönes Zimmer haben. Meine Freundin arbeitet auch sehr hart, also haben uns ein paar Tage Ruhe auch gutgetan.
Hier die Aussicht von unserem Bungalow mit eigenem kleinem Pool.
Am ersten Abend hier, es war unser Jahrestag, habe ich ihr dann einen Antrag gemacht und sie hat ja gesagt.
Von Koh Tao habe ich, aufgrund des meist schlechten Wetters, leider keine schönen Fotos. Diese Insel ist aber auf jeden Fall einen Besuch wert. Hier kann man auch super Schnorcheln und Tauchen.
Anschließend waren wir noch ein paar Tage auf Samui, bis wir dann zu ihren Eltern in den Isaan (Nordosten von Thailand) mit dem Bus gefahren sind. Diese Fahrt dauert ca. 20 Stunden, ist aber sehr günstig, aus diesem Grund fahren wir immer mit dem Bus dorthin.
Nach der Begrüßen bei ihren Eltern, diese ist immer sehr herzlich, sind wir dann zum Barbecue gefahren. Dieses sieht in Thailand ganz anders aus. Man stellt dafür eine Metallschale auf Kohle und gart hier alle möglichen Leckereien und kocht sich nebenbei auch gleichzeitig ein Süppchen. Echt lecker, sollte jeder der Thailand besucht mal ausprobieren.
Das Leben hier auf dem Land sieht anders aus. Die meisten Familien hier haben nicht so viel Geld, aus diesem Grund habe ich von hier auch nicht viele Fotos. Ich möchte einfach nicht dass die Einwohner denken ich mache Fotos, um die Armut dann hier zu präsentieren.
Nichtsdestotrotz sind die Menschen dort glücklich. Ich glaube, die meisten Menschen dort sind glücklicher als viele Menschen hier in unserer Konsumgesellschaft. Es ist einfach ein anderes Leben dort.
Ihre Familien selber ist finanziell, für die Verhältnisse dort, ganz gut aufgestellt und auch sehr angesehen in der Gegend.
Trotzdem kann man die Verhältnisse dort nicht mit den unseren vergleichen.
Der Tagesablauf hier war meist derselbe. Aufgestanden wird gegen 05:30, dann erstmal fertigmachen und darauf warten, dass die Mönche ihre Runde durch das Dorf machen, um spenden einzusammeln. Nicht in Form von Geld, sondern in Form von Naturalien. Der Buddhismus wird in Thailand sehr groß geschrieben. Mir gefällt dieses Ritual und allgemein der Buddhismus sehr gut.
Bis die Mönche vor einem sind, wartet man gehockt. (Kinder dürfen stehen bleiben)
Dann überreicht man den Mönchen die Spende und wird im Gegenzug für den Tag gesegnet. Das passiert dann wieder in der Hocke.
Ich war nie wirklich gläubig, aber im Buddhismus habe ich auch schon ein paar "übernatürliche" Sachen erlebt, hierzu mehr im nächsten Reisebericht.
Anschließen habe ich ihren Eltern bei der Arbeit geholfen und Mittags und Abend gab es immer eine ausgiebige Mahlzeit. Das Essen hier ist anders als in den Touristenorten und bestimmt nicht für jedermann, mir schmeckt es aber echt gut.
Allgemein gefällt mir das Leber dort echt gut. Das ist auch der Grund warum ich hier mein Leben verbringen werde. Bevor es aber soweit ist müssen noch ein paar Sachen erledigt werden. Ich denke so in 1-2 Jahren werde ich hierhin auswandern.
Dann haben wir unter anderem noch ihre alte Schule besucht und den Kindern dort auch ein paar Früchte mitgebracht.
Die meisten Kinder haben zum ersten Mal einen Farang (so nennt man uns Ausländer) gesehen, war schon drollig.
In der Gegend dort gibt es auch einige alte Tempelanlagen.
Diese Anlage wurde renoviert, ist aber auch sehr alt.
Oder die Phanom Rung Anlage.
Eine wirklich tolle Anlage.
Wenn es zu heiß wird, wird erstmal in einer Hängematte im schützenden Schatten eines Mangobaumes entspannt und zwischendurch auch mal eine Mango gegessen. Meine verlobte im Hintergrund strickt gerade einen Schal für mich und anschließen noch für meine ganze Familie.
Zwischendurch natürlich nicht das Essen vergessen ;)
Bei dem Bild bekomme ich gleich Hunger. Das Thailändische Essen liebe ich fast so sehr wie meine verlobte ;)
Nach jedem Besuch in Thailand brauche ich eine Diät XD
Und dann hieß es wieder Mal Abschied nehmen.
Eigentlich nur für ein paar Monate, aber es kam etwas dazwischen und wir konnten uns 1 Jahr lang nicht sehen.
Wir haben zwar täglich geskypt, aber so lange getrennt voneinander war schon nicht leicht.
Aber auch diese Zeit haben wir überstanden und ich bin gerade letzte Woche aus Thailand wieder zurückgekommen ;)
Doch hierzu mehr im nächsten Bericht.