Biep...biep...biep...
hmmmm.
Aufstehen.
Wecker klingelt. Doch beim Blick auf meine Armbanduhr ist es nicht, wie vorerst erwartet, früh morgens, sondern Mittag. Mal wieder hat man sich nach dem Mittagessen mit vollem Magen hingelegt, und ist jetzt, wo es weiter geht mit Arbeiten, nur noch müder als vor dem Schläfchen. Rein in die Klamotten und im Garten angekommen, erst mal Arbeitsbesprechung. Hat sich dann endlich eine Arbeit gefunden, hat man eine Aufgabe, ein Ziel, Visionen... Man vertieft sich in seinen Auftrag, die Müdigkeit wie weggeblasen. Werkelt so vor sich hin, das Leben hat einen Sinn.
Doch dann....dingdong...dingdong.
Nicht wie vorerst erwartet eine Kuhherde, sondern die Glocke die zur Teepause befiehlt. Dabei war man gerade so schön drin. Es lief flüssig von der Hand. An die warme Heizung angelehnt und Tee schlürfend macht sich die vorherige Müdigkeit wieder breit. Man sitzt so, plaudert und die Tasse füllt und leert sich immer wieder bis die Kannen leer sind. Die zusätzlichen kurzen Teepauseunterbrechungen durch Kunden, die sich nach Obst sehnen, sind eher unwillkommen aber wohl nicht zu ignorieren. Der Wecker, der das Ende der Teepause kund geben soll, beendet diese meist noch lange nicht. Dieser darf ignoriert werden. Jetzt schon.
Na gut, dann aber, so langsam, doch mal wieder an die Arbeit. Aber zurück an der Stelle, an der man vor der Pause aufgehört hat, merkt man, dass der Tee doch nicht so folgenlos an einem vorbei oder durch einen durchgegangen ist. Ungefähr alle 10 Minuten muss man aufs Klo rennen.
Eine bodenlose Frechheit!